12. Dezember 2017

Ein Mittwoch bei Hotelplan Suisse

Im Blog «Migros-Lernende» schreiben vier Jugendliche jede Woche über ihr Leben während der Ausbildung und die Facetten der Berufswelt. Vor vier Monaten trat Angéline Reichenbach ihre Ausbildung im Marketing von Hotelplan Suisse an und hat sich dort prima eingelebt, wie ein Blick in ihren Arbeitsalltag verrät.

Angéline Reichenbach
Mein Arbeitsplatz. Keine Angst, das ist kein grosses Einzelbüro. Wenn nicht gerade Fotos für meinen Blog gemacht werden, sitzen ganz viele Leute um mich herum.
Lesezeit 3 Minuten

Nun arbeite ich bereits seit mehr als vier Monaten bei Hotelplan Suisse und habe jeden Tag ganz Unterschiedliches zu tun. Aber was?

Tagwache ist etwa um 6.40 Uhr. Viel Zeit bleibt nicht, denn bereits um 7.20 Uhr gehts zum Bus und damit zum Bahnhof. Nach einer halbstündigen Stunde Zugfahrt werde ich freundlich (selbstverständlich) von meinen Arbeitskollegen im Geschäft begrüsst. Die Mails in meinem Posteingang verraten mir jeweils die Aufgaben, die während des Tages auf mich warten. Mein Team schaut immer, dass es mir nicht langweilig wird. Damit nichts vergessen geht und ich alles rechtzeitig erledige, führe ich einen Aufgabenplan.

Deal of the Week

Darin stehen unter anderem folgende Aufgaben: Jeden Morgen hole ich die Post und verteile sie in den Abteilungen. Auch wenn ich schon mehr als vier Monate hier bin, fällt es mir manchmal immer noch schwer herauszufinden, wem ich welchen Brief geben muss. Doch ich lerne das Unternehmen jeden Tag besser kennen, so dass mir dies auch immer leichterfällt.

Als nächstes ist der Deal of the Week an der Reihe. Das ist ein spezielles Reiseangebot von Hotelplan, das wöchentlich neu erscheint. Meine Aufgabe ist es, auf den Social-Media-Plattformen, wie Facebook und Twitter, auf dieses Angebot aufmerksam zu machen. Ich kreiere also einen Text mit allen Angaben, den ich dann noch mit Emojis ausschmücke. Ich schneide ein Bild zu, füge den Text ein, und um 12 Uhr wird der «Deal» gepostet. Diese Aufgabe wiederholt sich jede Woche. Das kann manchmal auch etwas anstrengend sein. Aber ich denke, mit den vielen Destinationen, die wir anbieten, ist für Abwechslung gesorgt. Nächste Woche darf ich helfen, den ganzen «Deal-of-the-Week-Newsletter» zu erstellen. Ich hoffe, das klappt dann.

Advents-kalender on- und offline

Da momentan gerade die Adventszeit ist, arbeite ich zudem am Online-Adventskalender von Hotelplan. Dieses Jahr ist es ein Quiz mit Fragen rund um Hotelplan, bei dem man tolle Preise gewinnen kann. Zum Beispiel: eine Woche Ferien auf Kreta, zwei Nächte im Disneyland oder einen Flug nach Dublin. Für diesen Adventskalender überlege ich mir die Fragen. Um auf den Adventskalender aufmerksam zu machen, poste ich täglich den zu gewinnenden Tagespreis auf unseren Social-Media-Plattformen. Übrigens, wenn wir schon über Adventskalender sprechen: Auch für unsere Mitarbeiter haben wir im Marketing einen Adventskalender erstellt – in Form eines kleinen Koffers aus Karton, und hinter jedem Türchen versteckt sich etwas Süsses. Letzte Woche habe ich einige Süssigkeiten für unsere Mitarbeiter eingepackt und kleine Grusskarten beigelegt.

Um 12 Uhr habe ich mir die Pause dann jeweils verdient. Mittag. Da treffe ich mich mit meinen Mitlernenden, und wir tauschen uns aus. Meist nehme ich mein Essen mit, um Geld zu sparen. Manchmal gehen wir aber auch mit dem ganzen Team essen.

Am Nachmittag kümmere ich mich um den Blog des Reisemagazins Hin & Weg. Ich fülle die Texte ins sogenannte Content-Management-System «Wordpress» ab, verlinke die Destinationen und formuliere die Einleitung. Um dem Blog etwas Farbe einzuhauchen, suche ich Bilder, die zum Thema passen, schneide diese im Photoshop zu und füge sie dann in den Blog ein. Natürlich denken wir auch an unsere Französisch sprechenden Kunden. Ich schicke diesen Blog also in die Übersetzung. Hotelplan Suisse hat übrigens auch eine Blogseite, auf der unsere Mitarbeitende in den Filialen ihre Erlebnisse mit allen teilen können. Sie schicken uns ihren Blog, und ich fülle diesen nach Korrekturen ab.

Die Arbeit nach der Arbeit

Nach einem spannenden Arbeitstag gehe ich jeweils um 17.30 Uhr nach Hause. Doch mit relaxen ist (noch) nichts, denn zu Hause warten noch Hausaufgaben von der Schule auf mich. Meine Freizeit kommt aber nicht zu kurz. Darüber habe ich euch ja bereits in meinem letzten Blog berichtet.

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