31. August 2018

Ein Hype ohne Ende

Kinder und Jugendliche gehören zu den grössten Fans des Onlinevideospiels Fortnite. Was können Eltern tun, damit der Nachwuchs nicht überbordet?

Fortnite
Teil des Erfolgs von Fortnite: das fantasievolle, bunte Design (Bild: PD)
Lesezeit 2 Minuten

Er kam aus dem Nichts und schlug ein wie eine Bombe: Der Spielmodus «Battle Royale» im Videospiel Fortnite ist gerade mal ein Jahr alt. Und bereits loggen sich mehr als 125 Millionen Spieler regelmässig in die fiktive Spielwelt ein, um sich in den Kampf ums Überleben zu stürzen.

Fortnite ist ein Onlinespiel, in dem 100 Spieler wahlweise allein, in 2er- oder in 4er-Teams versuchen, sich gegen andere durchzusetzen. Wer die Schlacht überlebt, gewinnt. Das Besondere an Fortnite: Es geht nicht nur ums Rumballern, sondern viel mehr ums Bauen. Mit der Spitzhacke kann der Spieler praktisch alles, was er in der virtuellen Welt antrifft, in seine Einzelteile zerlegen und so Ressourcen gewinnen. Aus diesen lassen sich Wände, Podeste und Treppen errichten. Geschickte Spieler zimmern sich in Sekundenschnelle Türme und Festungen, die sie vor Feinden schützen.

Fortnite kann kostenlos gespielt werden: auf der Konsole, am Computer, auf dem Handy. Das ist sicher entscheidend für den Erfolg bei den Jungen. Aber das Game punktet auch mit seinem Design: Der optische Auftritt ist knallbunt, die Ausrüstung ausgefallen. Man zwingt andere mit einer Discogranate zum Tanzen, liefert sich Rennen in Einkaufswagen, schaltet neue Outfits frei. Wer räumliches Denken und kreatives Gestalten reizvoll findet, wird seine Freude an den Bauoptionen haben. Alle, die dem Klötzchensystem von Minecraft entwachsen sind, finden in Fortnite ein neues Zuhause.

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