03. August 2017

Die Zweitagewoche

Monica Müller meistert den Alltag mit Kindern meist mit Humor. Oft ist sie auch unschlüssig, wie sie reagieren soll. In der aktuellen Folge von «1, 2 oder 3?» geht es um volkswirtschaftliche Erkenntnisse.

Mehr chillen als arbeiten?
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Das Verhältnis Freizeit versus Verpflichtungen beschäftigt den Grossen (6) schon seit Langem. Als ich 80 Prozent arbeitete, erklärte ich das so: «Mit zwei Jahren warst du an zwei Tagen in der Kita. Mit drei wurden es drei Tage, dann vier. Und wenn du fünf wirst, bist du an fünf Tagen pro Woche im Kindergarten.»
Der Grosse war entsetzt: «Und wenn ich sieben bin, habe ich keinen Tag mehr frei?!» Ich versprach ihm, dass es immer ein Wochenende geben werde.

Kürzlich hatte er einen Geistesblitz: «Warum gehen wir nicht am Samstag und Sonntag arbeiten und in den Chindsgi? Dann haben wir die Woche über frei ...»

Und jetzt?

1, 2 oder 3?

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