22. Februar 2018

Die Tech-Trends für 2018

Welche digitalen Errungenschaften oder Trends werden dieses Jahr prägen? Ein paar nützliche, ein paar unterhaltsame und eine risikobehaftete.

Fünf Digitaltrends für 2018
Lesezeit 2 Minuten

Die Tech-Branche forscht ständig am nächsten Durchbruch. Auch für die kommenden Monate stehen wieder interessante Entwicklungen bevor – nicht alle davon werden unser Leben erleichtern.

5G-Internet fürs Handy
5G heisst die fünfte Mobilfunkgeneration, die nochmals einen deutlichen Geschwindigkeitsschub mit sich bringen wird. Bei einem Test von Sunrise und Huawei vergangenen Dezember wurden in der Schweiz Spitzengeschwindigkeiten von 3,28 Gigabite pro Sekunde erreicht. Das ist schneller als eine Glasfaserverbindung zu Hause. Wo Glasfaser noch nicht verfügbar ist, könnte 5G damit ein separates Internet-Abo überflüssig machen. Dieses Jahr werden auf der ganzen Welt Vorbereitungen getroffen, damit es 2019 losgehen kann. Die Swisscom möchte das 5G-Netz noch dieses Jahr in der Schweiz lancieren.

Biegsame Mainstream-Handys
Biegsame Handys wurden schon oft vorgestellt. Dieses Jahr sollen endlich marktfähige Smartphone mit einem solchen Display verfügbar werden. In Aussicht gestellt hat das unter anderem Koh Dong-Jin, Präsident der Mobile-Sparte bei Samsung. Gerüchten zufolge könnte das Galaxy X biegbar werden. Man darf skeptisch bleiben. Einige Experten sehen das Smartphone der Zukunft eher als klappbares Gerät – im Stil eines Nintendo 3DS, nur deutlich dünner.

Flut von smarten Lautsprechern
Google Home und Amazon Echo haben es vorgemacht: Internet-verbundene Lautsprecher, die mit einer künstlichen Intelligenz ausgestattet sind. Dieses Jahr wird es voraussichtlich eine Flut von neuen Geräten geben, die wahlweise auf den Google Assistant, Alexa oder Apples Siri setzen. Viele davon besitzen auch ein Touchdisplay. Damit kann man nicht nur per Stimme mit den Geräten interagieren – etwa um das Wetter abzufragen oder Musik abzuspielen – sondern beispielsweise auch in der Küche eine Kochanleitung anschauen.

Schicksalsjahr für Kryptowährungen
Kryptowährungen sind im vergangenen Jahr durch die Decke geschossen – und im Fall von Bitcoin mittlerweile wieder abgestürzt. Noch sind sie immensen Schwankungen unterworfen und nur eingeschränkt als Zahlungsmittel verwendbar. Dieses Jahr werden sie sich beweisen müssen. Entweder gelingt der Durchbruch, oder es kommt zum Kollaps. Für Ersteres spricht, dass sogar Bundesrat Johann Schneider-Ammann der Meinung ist, die Schweiz solle zur Krypto-Nation werden. Dagegen spricht, dass weiterhin vielen Menschen der Glaube an die virtuelle Währung oder das technische Verständnis fehlt und die Spekulationsblase deshalb bald platzen könnte.

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