27. Juni 2019

Die Sonnenenergie flexibel nutzen

Lichterkette, Kühlbox oder Kochherd: Fast alles kann mit Sonnenenergie betrieben werden. Das ist praktisch, aber nicht immer langlebig.

Die Lichterkette (bei Galaxus) lädt sich am Tag auf und sorgt abends für Stimmung
Die Lichterkette (bei Galaxus) lädt sich am Tag auf und sorgt abends für Stimmung.

Solarbetriebene Geräte sind angesagt wie noch nie. Aus gutem Grund: Sie sind flexibel einsetzbar, benötigen weder Kabel noch Steckdose und kosten oft nicht mehr als die netzbetriebenen Alternativen. Gerade im Outdoor-Bereich machen Solarmodelle Sinn.

Lampen

Solarleuchten kommen besonders häufig im Garten, auf der Terrasse oder dem Campingplatz zum Einsatz. Statt Kabel zu verlegen, muss man nur die Sonne einfangen – dafür verfügen die Geräte über eigene kleine Kollektoren. Es gibt Girlanden, Bodenleuchten oder sogenannte Erdspiessleuchten, die einfach in den Boden gesteckt werden. Alle diese Lampen sind praktisch nur noch mit energiesparenden LEDs erhältlich. Neben der Lichtfarbe – warm oder kalt – sollte man das Augenmerk auf die Lichtstärke richten. Soll die Lampe beispielsweise die Haustür beleuchten, sollte das Licht entsprechend hell sein. Es empfiehlt sich die Kombination mit einem Bewegungsmelder, das spart Strom. Doch Augen auf: Bei günstigen Modellen können die Leuchtmittel oft nicht ersetzt werden. Das Gleiche gilt für den Akku: Hier ist auf eine lange Laufzeit zu achten.

Solarkocher

Solarkocher haben eine reflektierende Oberfläche, die Sonnenstrahlen kanalisiert und Hitze generiert. Es gibt Modelle, in die man eine Pfanne oder einen Wasserbeutel platzieren und erhitzen kann. Besser funktionieren allerdings Kocher mit einem speziell geformten Behälter für Fleisch oder Gemüse, wie etwa der Campingkocher Go Sun (bei Galaxus ).

Kühlbox

Selbst eine Kühlbox lässt sich mit Sonnenenergie betreiben. Allerdings braucht es dazu einen Zwischenschritt. Würde man nämlich eine Kühlbox mit integriertem Solarpanel in der Sonne platzieren, würde sie sich unnötig aufheizen. Stattdessen gibt es Modelle mit energieschonender Kompressortechnologie. Diese verfügen über einen 12-Volt-Anschluss und werden mit Solarpanels verbunden, die mindestens 100 Watt für die Kühlung liefern

Umweltfreundlich und effizient

Die flexibelste Lösung ist ein Solarmodul in Verbindung mit einer Batterie in Form einer Powerbank oder einem Generator. Damit können nicht nur Smartphones oder Laptops geladen werden, je nach Modell lässt sich auch ein Kühlschrank betreiben. Diese Lösung ist zudem umweltfreundlicher als Geräte mit integriertem Solarmodul. Ökobilanz-Experte Rolf Frischknecht erklärt: «Bei normalen Solarzellen rechnet man mit rund 1000 Volllaststunden und einer Lebensdauer von 30 Jahren.» Das schaffen die eingangs erwähnten Solargeräte kaum. Für den Heimgebrauch rät Frischknecht deshalb zu kabelgebundenen Geräten in der Kombination mit eingekauftem Solarstrom. Man könnte den Strom natürlich auch selber produzieren, aber dann wird es definitiv teurer als der Kauf einer Solarlichterkette.

Die Lichterkette Hygge gibt es bei Galaxus .

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