26. Januar 2018

Die Kleine Hexe

Hörspiele für Kinder (13): Der Klassiker bleibt gut.

Lesezeit 1 Minute

Die Story

Mit ihren 127 Jahren ist die kleine Hexe viel zu jung, um mit den gestandenen Hexen in der Walpurgisnacht zu tanzen. Sie tut es trotzdem heimlich, wird entdeckt – und bestraft. Die Oberhexe Rumpumpel gibt ihr aber eine Chance: Schafft sie es, bis zum nächsten Jahr eine gute Hexe zu werden, darf sie mittanzen. Sie büffelt, übt Zaubersprüche, bis sie sitzen, und hext die Welt zu einer besseren zusammen mit ihrem Freund, dem klugen Raben Abraxas. Dass eine Hexe sich als Superheldin gibt, passt den bösen alten Hexen aber ganz und gar nicht …

Das findet der Sohn (7)

«Ich finde es schön, dass die kleine Hexe für die Lieben Gutes zaubert und für die Bösen Schlechtes. Mir gefällt das Geräusch, wenn sie den Zauberstab schwingt und hext. Ihren Raben Abraxas finde ich auch cool: Er trifft eigentlich immer die richtigen Entscheidungen, aber die kleine Hexe hört nicht auf ihn. Zum Schluss kommt die böse Wetterhexe Rumpumpel dran, das geschieht ihr recht.»

Das findet die Mutter (43)

Das Kinderbuch von Otfried Preussler ist schon 1957 erschienen und hat nichts an Knackigkeit eingebüsst. Die Geschichte ist toll, und im Hörspiel von Erich Vock wird sie wunderbar erzählt. Die kleine Hexe zahlt es Mobbern heim, lässt Besserwisser verstummen und hilft den Armen. Moralinsauer werden ihre Abenteuer dennoch nie.

Das bleibt

Der Sohn erinnert sich an die Theateraufführung der kleinen Hexe und möchte unbedingt bald mal wieder ein Stück live sehen.


Mehr über Monica Müller:

Benutzer-Kommentare

Verwandte Artikel

Wickie

Wickie

Plattencover von «Luusbuebe-Witz»

Guschti Brösmeli

Bei Gisela Jäggli in der Bibliothek Spiez sind auch kleine Kinder willkommen.

Warum es innovative Bibliotheken braucht

Die Feriendetektive

Die Feriendetektive