24. Januar 2018

Beim Breakdance geht es nicht ohne Rhythmusgefühl

Yanis (11) ist Breakdancer, mag Hip-Hop und kann sich Choreografien schnell merken. Aber bis es leicht, cool und lässig aussieht beim Breaken, muss er hart trainieren.

Yanis (11) beim Breakdance

«Bevor wir Choreografien einüben, wärmen wir uns auf. Wir müssen gut dehnen, machen den Hand- und den Kopfstand (Bild oben). Die Choreografien sind aber das Wichtigste im Breakdance. Und man muss natürlich ein Gefühl für Musik und Rhythmus haben und sich die Abläufe gut merken können – das ist eine Übungssache und braucht Geduld.»

Welches Schuhwerk

«Fürs Training ziehe ich Trainerhosen, ein T-Shirt und Turnschuhe an. Die Schuhe müssen leicht und rutschfest sein. Schuhe und Füsse sind sehr wichtig beim Breakdance, denn es gibt viel sogenanntes Footwork, das bedeutet Fussarbeit. Dazu gehören alle Tanzschritte, bei denen man sich mit den Händen abstützt, in der Hocke ist oder in einer Position wie der Liegestütze. Dabei führt man mit den Füssen alle Tanzschritte aus.»

Yanis und der Trainer

«Mein Trainer Jan erklärt mir hier gerade den ‹Babyfreeze›. Der Freeze ist eine akrobatische Pose, bei der man sozusagen einfriert. So setzt man im Breakdance Akzente. Der Name kommt von einer Tänzerin, die sich Baby Love nennt. Hier zeigt mir Jan eine Variante mit dem Kopf in der Luft.»

MEIN HOBBY

Ich gehe in die Breakdanceschule Dirty Hands in Baar ZG. Hier können Kinder ab sieben Jahren trainieren. Ausser bequemen Trainerhosen, Turnschuhen und einem T-Shirt braucht man nichts fürs Training. Vor dem Spiegel üben wir Choreografien und auf dem Riesentrampolin den Salto vorwärts und rückwärts.
www.dirtyhands.ch

Yanis und Kollegen

Ist Breakdance auch etwas für dich? Wenn du Hip-Hop-Musik magst, gern Akrobatik machst und tanzst, bringst du alles für diesen Sport mit. Und wenn du davon träumst, später mit anderen bei einer Breakdanceshow mitzutanzen, suchst du dir eine passende Schule.

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