26. Januar 2018

Am grössten Wasservorhang der Welt: bei den Victoriafällen

Wer Sambia bereist, kommt um ihren Besuch nicht herum: Der breiteste Wasserfall der Welt liegt zwischen den Grenzorten Victoria Falls in Simbabwe und Livingston in Sambia und zählt seit 1989 zum Unesco-Weltnaturerbe. Bei einer Übernachtung in der Stanley Lodge gibt es ein grandioses Panorama mit Wassernebel am Horizont gratis dazu.

Die Victoria Falls
Sogar im Oktober noch beeindruckende Wassermassen: die Victoriafälle (von Simbabwe aus gesehen).
Lesezeit 2 Minuten

Als «das Schönste, das er je in Afrika zu Gesicht bekam», beschrieb einst der schottische Missionar und Reisende David Livingston den riesigen Wasserfall im Süden von Sambia. Die quirlige Stadt bei den Victoriafällen verdankt ihm seinen Namen.

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Er war zugleich der erste Europäer, der das Naturwunder im Jahr 1855 persönlich in Augenschein nahm. Zu Ehren der damaligen britischen Königin gab er ihm den Namen Victoria Falls. Die Einheimischen hingegen nennen ihn Mosi-oa-Tunya, was donnernder Rauch bedeutet. Die Sprühnebel der Fälle steigen bis zu 300 Meter auf und sind noch in 30 Kilometer Entfernung zu sehen.

Zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis

Kleine Pfade führen durch den 23 Quadratkilometer grossen Nationalpark und entlang des Canyons des Sambesi-Flusses, der hier auf einer Breite von insgesamt 1708 Metern bis zu 110 Meter in die Tiefe stürzt. Am Ende der Regenzeit im Februar bis Ende März rauschen bis zu 10 Millionen Liter in der Sekunde über die steilen Basalt-Felswände der Schlucht. Während der sommerlichen Trockenperiode nimmt die Wassermenge stetig ab und kann bis Oktober auf 170'000 Liter pro Sekunde schrumpfen.

Victoria Falls (Simbabwer Seite)

Auch wenn von dem riesigen sprühenden Wasservorhang dann nur noch wenig übrig bleibt, eröffnet ein Besuch besondere Perspektiven auf das eindrückliche Naturspektakel. Von den unterschiedlichen Aussichtspunkten hat man einen aufschlussreichen Blick auf die etwa 50 Meter breiten Schluchten, der nicht vom Sprühnebel tosender Wassermassen verstellt ist. Nur in der wasserarmen Saison kann man Schiffstouren zur Livingston-Insel unternehmen – dem Platz, an dem der Entdecker die Fälle zum ersten Mal sah – und dort zum Sonnenuntergang picknicken. Auch nur von September bis Dezember ist ein Bad im Devil's Pool (Teufelspool) möglich, einem natürlichen Bassin direkt an der Kante der Wasserfälle.

Ein Ausflug nach Simbabwe wird belohnt

Am besten besucht man die Victoriafälle am frühen Morgen, wenn die Sonne noch tief steht. Dann ist die Besucherdichte so gering, dass man den Park fast für sich alleine hat. Das Licht zaubert herrliche Regenbögen über die sprühenden Wasser und ist perfekt für tolle Fotos.

Es lohnt sich, einen Extravormittag einzuplanen, um die Victoriafälle auch von der simbabwischen Seite zu besichtigen. Das lässt sich mit einem Tagesvisum problemlos arrangieren. Die Grenze befindet sich direkt hinter einer Brücke bei den Wasserfällen, und die meisten Hotels bieten entsprechende Touren an.

Schlafen mit Aussicht

Auf einem Hügel nur einen Katzensprung von den Victoriafällen entfernt, begrüsst die Stanley Safari Lodge nicht mehr als 24 Gäste zur gleichen Zeit. Man nächtigt in einer der vier komfortablen offen gestalteten Suiten mit eigenem Pool oder einem der Cottages mit privater Terrasse. Gespeist wird nach Wunsch irgendwo im Garten mit majestätischem Ausblick, inklusive glühenden Sonnenuntergangs und Infinity Pools. Ein persönlicher Butler kümmert sich darum, dass es an nichts fehlt. Ein wahrlich perfekter Abschluss einer erlebnisreichen Sambia-Reise.

Garten der Stanley Safari Lodge
Die Aussicht vom Garten der Stanley Safari Lodge.

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