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04. April 2016

Zurückgestutzt

Nicht nur Verena, auch Frau Bohnebluescht war am Wochenende fleissig – und hat endlich ihre Himbis und Brombis zurückgeschnitten.

Hier ist tatsächlich die Schere gefragt.
Hier ist tatsächlich die Schere gefragt.
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Es gibt gartentechnische Arbeiten, die mir auch nach x Jahren Hobbygärtnerei nicht wirklich klar sind. Dazu gehört u.a. das korrekte Zurückschneiden der Himbeeren und Brombeeren im Herbst.

Von ersteren gibt es ja bekanntlich zwei Typen, nämlich Sommer- und Herbsthimbis. Die einen muss man im Herbst auf Null runterschneiden, bei den anderen nur die Ruten vom Vorjahr (oder war es umgekehrt?). Bei den Brombis gibts zwar nur solche mit oder ohne Stacheln, aber selbst da krieg ich es nicht hin mit dem korrekten Zurückschnitt im Herbst.
Drum habe ich es mir angewöhnt, Himbis wie Brombis ganz einfach ungeschnitten zu überwintern. Im Frühling sehe ich dann, was wieder ausschlägt. Oder eben nicht. Zweiteres fällt dann der Schere zum Opfer, während ersteres schön an den Drähten festgebunden und anschliessend mit Hasenmist gedüngt wird.
Und wer jetzt sagt, dass sei aber nicht gemäss Lehrbuch, dem erwidere ich, dass ich mit meiner Himbi- und Brombiernte jeweils den Bedarf einer Grossfamilie abdecken könnte. Mindestens!