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25. August 2014

Yo? Yo! Yo.

Yo!
Mit der App «Yo» lässt sich ein «Yo» verschicken - mehr nicht.

600 Millionen Menschen nutzen Messaging-Appsauf ihren Smartphones. Eine gewaltige Zahl, die noch weiter steigen wird. Laut den Marktforschern von GlobalWebIndex (GWI) beträgt das Wachstum gegenüber 2012 rund 30 Prozent.

Bei der kürzlich veröffentlichten GWI-Studie rangiert WhatsApp zum ersten Mal an der Spitze und hat den Facebook-Messenger verdrängt, der Nutzern aufgezwungen wird. Speziell: WhatsApp gehört seit der Übernahme ebenfalls zum Facebook-Konzern – die kurzzeitig aufgebrandeten Bedenken bezüglich Privatsphäre scheinen bei den meisten Nutzern wie weggewischt.

WhatsApp und Facebook-Messenger haben bei mobilen Internetnutzern je einen Marktanteil von knapp 40 Prozent. Abgesehen vom Drittplatzierten Skype spielen die restlichen Messenger in den Top 10 wie Kik, Snapchat, WeChat oder Viber in Europa keine grosse Rolle. Diese sind vor allem in Amerika und Asien weitverbreitet.

Nichtsdestotrotz findet gerade bei jungen Schweizerinnen und Schweizern auch hierzulande eine Trendwende statt: Statt sozialer Netzwerke wie Facebook oder Twitter rücken Messaging-Apps ins Zentrum ihrer Smartphones. Sie ermöglichen eine private Kommunikation in Echtzeit mit dem ganzen Freundeskreis. Der Inhalt spielt dabei keine grosse Rolle, Hauptsache vernetzt. So verwundert es wenig, wurde eine App über eine Million Mal heruntergeladen, bei der man nur ein «Yo» verschicken kann. Yo.

Welchen Messenger nutzen Sie? Nennen Sie uns Ihren Favoriten in den Kommentaren.

Autor: Reto Vogt