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30. Juni 2014

Wir Schweizer

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Google versucht zu erraten, was man sucht. Das ist oft skuril.

Bei jeder Suchanfrage versucht Google zu erraten, was die Nutzer wissen wollen. Mit jedem Buchstaben, der ins Eingabefeld getippt wird, verändern sich die Vorschläge. Der Suchmaschinist greift auf Millionen von Suchanfragen zurück und berechnet innert Bruchteilen einer Sekunde die wahrscheinlichsten Möglichkeiten. Man kann also durchaus sagen, dass es sich dabei um die am häufigsten gesuchten Begriffe handelt.

Beginnt man mit «Die Schweiz ist …», erscheint nur wenig Aussagekräftiges: Zuoberst steht das Skurrile «… eine kuhgell», gefolgt vom nur wenig besseren
«… eine Kugel».

Um zu erfahren, was unsere Nachbarn von uns denken, gibt man dasselbe zum Beispiel bei Google.de ein und erhält
andere Vorschläge: Dort steht die Schweiz sei «...das weltoffenste Land Europas» oder «unberechenbar geworden». Die Österreicher (google.at) finden «die Schweiz ist für uns beispielhaft», die Franzosen (google.fr) halten uns für «formidable» und die Italiener (google.it) denken, wir seien «ricca», also reich.
Dasselbe funktioniert übrigens auch für die Kantone. So vervollständigt Google die Eingabe «Berner sind» mit «schöner als Zürcher» und «Basler sind» mit «die hippsten». Bei den Aargauern erscheint eine Aussage zu ihrer Fähigkeit, ein Auto zu steuern, und Tessiner sind wütend auf Bern. Unabhängig davon, ob die von Google vorgeschlagenen Aussagen stimmen oder nicht: Unterhaltsam sind sie allemal.

Kennen Sie lustige Google-Vorschläge? Kommentieren Sie unten.

Autor: Reto Vogt