Archiv
20. August 2014

Wir machen eine Traubenkur

Im Tessin bescheren uns die Trauben eine Mega-Ernte

Tessiner Trauben, die Americano oder Bettseicherli
Tessiner Trauben, die Americano oder Bettseicherli
Lesezeit 2 Minuten

Vor etwas mehr als einer Woche konnte ich bei meinem Blitzbesuch u.a. auch die ersten Trauben mit nachhause nehmen. Jetzt sind alle miteinander reif und es hat soviele wie noch nie. Die zwei Stöcke haben wir vor fünf Jahren auf unseren Zugangsweg gepflanzt. Vor zwei Jahren mussten wir sie retten, da der Nachbar eine haushohe Betonwand direkt auf die Grenze setzte. Zum Glück haben sie die Verpflanzerei gut überstanden und belohnen uns jetzt mit dieser reichlichen Ernte. Ich habe deshalb heute zum ersten Mal Traubengelee gemacht und er scheint gelungen. Vielleicht weiss jemand noch eine besondere Variante, evtl. ob man auch aus den ganzen Trauben Konfitüre machen kann (mit Mixer pürieren, Kerne?). Habe so auf die Schnelle nichts gefunden
Bei Almuts Besuch anfangs Juli war blütenmässig nicht mehr so viel los. Aber jetzt blühen die Rudbeckia an allen Ecken und Enden. Die vermehren sich invasionsmässig im ganzen Garten und halten sich über längere Zeit. Sie kündigen aber auch den vorgeschrittenen Sommer an.... Unter der grossen Zeder haben die weissen Funkien die violetten abgelöst. Den Lavendel habe ich überall zurückgeschnitten, damit der Stock neu ausschlagen kann für nächstes Jahr.
Im Gemüsegarten hatte die Braunfäule in einer Woche praktisch alle Tomatenstöcke befallen. Den grössten Teil erntete ich schon vorher , aber die restlichen Perretti, etwas später dran, waren im Eimer. Bei den Himbeeren hängen jetzt wieder einige Beeren dran. Die wollen wahrscheinlich beweisen, dass sie eben doch Automn Bliss sind. Aber täusche ich mich? Sie sind zwar gross, aber scheinen mir nicht mehr so aromatisch wie die Ersternte. Ich denke, die haben zuviel Wasser bekommen. Der Verveine, obwohl schon einmal zurückgeschnitten zum Trocknen, ist wieder zu einem Riesenbusch angewachsen, sodass ich nochmals einen Schnitt machen kann.
Unter dem Dach hat sich scheinbar dauerhaft ein Fledermausclan niedergelassen. Es müssen vier oder sogar fünf kleine Fledermäuse sein, evtl.. eine Mutter mit ihren Kleinen? Auf jeden Fall geht es jeden Tag nach 17.00 Uhr los mit Putzen, Quitschen (der Kater steht darunter und wundert sich resp. hofft dass eine runterfällt), Herumnodere und Sch... wie man auf der letzten Foto sehen kann. Almut würde wieder sagen: typisch Dichtestress. Dabei hätte es ja noch genügend Platz unter dem Dach für jede und jeden.