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20. April 2015

Wieviel Flüssigkeit brauchen wir?

Models und scheinbar nicht alternde Schauspielerinnen preisen Wasser als ultimatives Schönheitsmittel an. Doch wie viel Flüssigkeit braucht der Körper wirklich?

1 bis 1,5 Liter Trinkmenge  pro Tag reichen aus:Ideal sind Wasser und ungesüsste Früchte- und Kräutertees.
1 bis 1,5 Liter Trinkmenge pro Tag reichen aus:Ideal sind Wasser und ungesüsste Früchte- und Kräutertees.

Wasser ist lebensnotwendig, weil es vom Körper nicht selbst hergestellt werden kann. Ernährungsexperten gehen heute von einem Flüssigkeitsbedarf von 2 bis 2,5 Liter Wasser pro Tag aus. Etwa 1 Liter davon wird der Nahrung entzogen, denn fast alle Lebensmittel ausser Zucker und Öl enthalten Wasser.

Deshalb reichen laut heutigem Wissensstand 1 bis 1,5 Liter als empfehlenswerte Trinkmenge. Diese ist individuell verschieden und variiert je nach Ernährung, Klima, Geschlecht und sportlichen Aktivitäten.

Bewiesen ist, dass Flüssigkeitsmangel die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Eine britische Studie zeigt: Ohne Wasser schrumpft die Gehirnmasse, das Denken fällt schwerer.

Das ist zum Glück reversibel: Nach ein, zwei Gläsern Wasser erreicht das Gehirn schnell wieder die ursprüngliche Grösse und Leistungsfähigkeit. Allerdings hat man nicht immer Lust auf laues Wasser. Es gibt Alternativen.

Mit diesen Trinkregeln fahren Sie gut

• Wasser und ungesüsste Früchte- und Kräutertees sind ideale Durstlöscher. Sie liefern keine Kalorien, enthalten keine Farbstoffe und putschen nicht auf. Der Inhalt einer 1,5-Liter-Flasche Aproz etwa deckt zudem zwei Drittel des täglichen Kalzium- und rund ein Drittel des Magnesiumbedarfs.

• Auch Grün- und Weisstee sind gut für das Wohlbefinden. Sie enthalten die bioaktiven Substanzen Flavonoide und Catechine, die wohl für den gesundheitsfördernden Effekt verantwortlich sind.

• Auch Koffein hat einen positiven Einfluss. Da Koffein auch in Kaffee enthalten ist, gilt dieser mittlerweile sogar als gesund. Das Koffein erhöht den Energieverbrauch, und ein hoher Kaffeekonsum kann das Risiko von bestimmten Krebsarten senken. Das zeigte zumindest eine Studie an 113 000 Teilnehmern, die 20 Jahre dauerte. Kinder, Teenager, schwangere Frauen und Menschen, die zu Verstimmungen und Angstzuständen neigen, sollten allerdings keinen Kaffee trinken.

• Nicht anregend wirkt der koffeinfreie Rooibos-Tee: Auch dieser hat Studien zufolge herzschützende Eigenschaften.

• Gesüsste Getränke sollte man nicht zu häufig zu sich nehmen. Die heute vorhandenen Studien bestärken den Eindruck, dass übermässiger Konsum von Softdrinks zu Übergewicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen könnte.

Autor: Marianne Botta