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22. Februar 2016

Wie natürlich sind die neuen Antifaltenmittel?

Synthetisch hergestellt, ursprünglich jedoch biologisch: Wussten Sie, dass vieles, was von der Kosmetikindustrie im Kampf gegen Falten eingesetzt wird, aus dem Organismus des menschlichen Körpers stammt? So etwa Hyaluron und Kollagen.

Die neusten Antifaltenmittel
Die neusten Antifaltenmittel sind natürlichen Ursprungs. (Bild: Getty Images)

Bei den heutigen Schönheits-Mitteln fällt auch Interessierten der Durchblick oft schwer. Im Glossar erklärt das Migros-Magazin Beauty-Trends von A bis Z: Nur Bahnhof vor dem Beauty-Regal.
Speziell im Fokus stehen aktuell die ursprünglich körpereigenen Stoffe wie Hyaluronsäure oder Kollagen, die dank der Förderung von Elastizität oder Straffung der Haut häufig angewendet werden. Die Details zu den beiden Antifaltenmitteln:

Zum Beispiel die HYALURONSÄURE:
Sie trägt die chemische Abkürzung HA und ist ein natürlicher Bestandteil des Bindegewebes. Sie besitzt die Eigenschaft, grosse Mengen an Wasser zu binden.

Leider nimmt der natürliche Hyalurongehalt mit den Jahren ab, die Haut beginnt zu erschlaffen, die Gesichtskonturen verschieben sich, und die Falten werden tiefer.

Die Anwendung von Hyaluronsäuren ist deshalb in der Schönheitschirurgie ein längst etabliertes Verfahren, beispielsweise, um die Lippen zu modellieren. Die Hyaluronsäure sorgt für die Elastizität der Haut und lässt sie prall und frisch erscheinen

Oder KOLLAGEN:
Es ist ein körpereigenes Protein, das gegen das altersbedingte Erschlaffen der Haut eingesetzt wird. Nicht umsonst stammen die Wurzeln seiner Bedeutung aus dem Griechischen, denn dort heisst Kollagen Leim.

Es ist ein wesentlicher organischer Bestandteil des Bindegewebes und ‚stützt’ Knochen, Zähne, Knorpel, Sehnen und Bänder.

Mit über 30 Prozent Anteil an der Gesamtmasse aller Proteine ist Kollagen das am häufigsten vorkommende Eiweiss in unserem Körper.
Wie ein kleiner Airbag polstert es unsere Konturen im Gesicht und an Körperstellen aus, bis es sich dann mit zunehmendem Alter verringert.

So wird es, um die Haut straffer und jünger aussehen zu lassen, in kleinen Mengen in Cremes, Make-ups und sogar in Mascaras eingesetzt.

Autor: Martina Bortolani