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04. April 2016

Warum gibt es Menschen?

Gabriela Bonin beantwortet Kinderfragen zu aktuellen Themen. Diese Woche will Celice (4) aus Zürich wissen, warum es Menschen gibt.

Schriftzug: Warum gibt es Menschen?

Schon als Vierjährige stellst du eine der ganz grossen Fragen der Menschheit. Du kannst sie sogar aufschreiben. Ist es nicht ein Wunder, dass wir Menschen das können: denken, Fragen stellen und mit nur 26 Buchstaben alles Denkbare niederschreiben!? Tiere können das nicht. Warum also gibt es uns eigenartige Wesen?

Wir können nur Vermutungen anstellen und nach Erklärungen forschen. Das haben die Menschen seit jeher getan. So sind in vielen Kulturen verschiedene «Schöpfungsgeschichten» entstanden. Sie berichten etwa, eine Göttin oder ein Gott oder das «grosse Eine» habe uns erschaffen. Bewiesen ist das nicht. Wer es glaubt, hat in der Regel Freude daran. Wer es nicht glaubt, fragt die Forscher: Denn die Naturwissenschaftler können beweisen, dass sich alles Leben über Millionen von Jahren entwickelt hat. Und dass wir mit den Affen gemeinsame Vorfahren haben.

Es kann sein, dass diese ganze Entwicklung durch lauter Zufälle entstand. Aber niemand weiss, warum diese Zufälle überhaupt anfingen. Darum suchst du die Antwort am besten im Kleinen, bei dir selbst: Warum gibt es dich? Ich bin mir ziemlich sicher, dass du aus Liebe entstanden bist. So ist es bei Millionen von Menschenkindern. Es könnte also sein, dass hinter dem Anfang der Welt und der Menschheit eine ganz grosse Liebe steht.

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Autor: Gabriela Bonin