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02. März 2015

Mami, was ist Edamame?

Diesmal will Levana (7) von der Mutter wissen, was Edamame ist. Hier Gabriela Bonins Antwort:

Was ist eigentlich Edamame?
Die Kinderfrage der Woche: Was ist eigentlich Edamame?

Ein lustiges Wort! Edamame sind Sojabohnen. Der Bauer erntet sie, bevor sie reif sind. Man kocht sie kurz und bestreut sie danach mit grobem Salz. Sie schmecken wie gekochte Nüsse und sind knackig.

Ihr Name bedeutet Glücksbohne. Tatsächlich sind sie ein Glücksfall für den Familientisch, weil dank ihnen ausnahmsweise alle freudig über eine grüne Beilage herfallen. Edamame stammen ursprünglich aus Japan. Die Japaner essen sie dort zum Apéro. Inzwischen sind sie auch bei uns beliebt.

Früher konnte ich sie nur im Asiengeschäft finden. Mittlerweile kaufe ich sie im Supermarkt oder bestelle sie im Internet bei einem Biobauer. Sie sind der perfekte Snack oder Wanderproviant: voller Eiweisse und Vitamine, reichhaltiger als all das gesunde Zeugs, das du so oft nicht essen magst.
Das Beste daran: Du musst sie nicht mühsam mit der Gabel essen. Nein, schnapp dir die Edamame von Hand, das machen alle so. Dann schnippst du sie mit den Fingern aus der Hülse – Achtung, fertig, zielen …! Schon schiessen dir die Böhnchen in den Mund.
Die Hülse kann man übrigens nicht essen.

Wenn du eine Einerbohne erwischst, ist das so, wie wenn du ein vierblättriges Kleeblatt findest: Du kannst dir dann heimlich etwas wünschen.

Autor: Gabriela Bonin