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20. April 2015

Mami, was ist eigentlich BYOD?

Diesmal will Elena (14) von der Mutter wissen, was BYOD ist. Hier Gabriela Bonins Antwort:

Kinderfrage: Was ist eigentlich BYOD?
Kinderfrage: Was ist eigentlich BYOD?

Es ist die Abkürzung von «Bring Your Own Device». Das heisst: Bring dein eigenes Gerät – Tablet oder Smartphone – in den Unterricht.

Da jubelt ihr, nicht wahr? Und viele Eltern erschrecken: Werdet ihr vor lauter Internet nicht vom Lernen abgelenkt? Wie stehts mit Strahlenschutz, Cybermobbing oder Zugang zu schmutzigen Inhalten?

Gefahren gibt es viele. Aber ihr habt das Interet ja eh schon alle im Hosensack. Es ist Teil eures Alltags und wird für eure berufliche Zukunft immer wichtiger. Nur logisch, dass erste Schulen nun BYOD-Konzepte entwickeln und Lehrpersonen weiterbilden: Sie sollen mit euch den vernünftigen Umgang mit dem Datenverkehr üben.

Seit Jahren proben Pilotklassen verschiedene BYOD-Modelle. Deren Erfahrungen zeigen, dass ihr eure Geräte sinnvoll einsetzen könnt: als Informations-, Kommunikations- und Lernmedien.

Zugleich gehen althergebrachte Aufgaben verloren: Ihr werdet weniger auswendig lernen. Heute trainiert ihr, wo man sich Informationen holt, wie man sie verwertet und einordnet.

Dennoch lohnt es sich noch immer, auswendig zu lernen. Dabei verinnerlichst du nicht nur Worte, sondern auch ihre Kraft.

Gedichte oder Lieder inspirieren, trösten und erheben dich – gerade auch dann, wenn dein Akku leer ist.

Autor: Gabriela Bonin