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14. Juli 2014

«Würde trotz Leid»: Alle Bilder

Sehen Sie alle Bilder des Fotowettbewerbs «Würde trotz Leid» in der Übersicht.

Prothesen, um die Welt zu entdeckenFotograf: Thomas Glass, Internationales Komitee vom Roten Kreuz
Ort: Afghanistan
Zum Bild: Seit mehr als 30 Jahren herrscht in Afghanistan Krieg. Nahezu alle Provinzen sind von Landminen verseucht. Die Leidtragenden sind Zivilisten, vor allem Kinder. Dieses Mädchen lernt das Gehen unterstützt von seinem Vater ein zweites Mal – mit Prothesen.

Ein Moment der FreudeFotograf: Paul Yon, Médecins Sans Frontières
Ort: Nordkorea
Zum Bild: In Nordkorea sind Medikamente kaum erhältlich, und Operationen werden teilweise ohne Narkose durchgeführt. Trotz der schwierigen Arbeitsbedingungen muss diese Krankenschwester während einer Schulung plötzlich herzhaft lachen und steckt die Kollegen damit an.

Leben im FlüchtlingscampFotograf: Olivier Chassot, Internationales Komitee vom Roten Kreuz
Ort: Zentralafrikanische Republik
Zum Bild: 30 000 Christen in der Zentralafrikanischen Republik sind auf der Flucht. Im Flüchtlingscamp in Bossangoa fehlt es an Wasser, Hygiene und Sicherheit. Trotz widriger Bedingungen und Not schafft es diese Frau, für ihre Familie zu kochen und gleichzeitig ihr jüngstes Kind in den Schlaf zu wiegen.

Eine Schaukel, um zu vergessenFotograf: Martin Zinggl, Médecins Sans Frontières
Ort: Irak
Zum Bild: Obwohl die syrischen Kurden in diesem Flüchtlingscamp im Irak fast nichts besitzen, haben sie für ihre Kinder eine Schaukel gebaut. Der Kleine hat einen Moment der Freude, einen Moment sorglose Kindheit – trotz vielen Entbehrungen und täglichem Leid.

Behinderte Kinder in SicherheitFotografin: Megan Fraga, Medair
Ort: Jordanien
Zum Bild: Ahmad (7) und Lochan (17) sind beide körperlich und geistig behindert. Sie flohen gemeinsam mit ihrem Vater in einem Viehtransporter und zu Fuss aus Syrien. Heute lebt die Familie in einer Wohnung in der jordanischen Hauptstadt Amman.

Menschlichkeit inmitten der TragödieFotografin: Laurence Hoenig, Médecins Sans Frontières
Ort: Kamerun
Zum Bild: Diese schwangere Frau war drei Tage allein unterwegs, um von der Zentralafrikanischen Republik nach Kamerun zu gelangen. Als sie ohne Hab und Gut im Flüchtlingscamp ankam, haben ihr die anderen Flüchtlinge eine Matratze geschenkt.

Die Pflichten der DaheimgebliebenenFotograf: Joel Sames, Humanitäre Hilfe des Bundes
Ort: Sri Lanka
Zum Bild: Eine Million Sri Lanker arbeiten als unqualifizierte Arbeitskräfte in Ländern des Mittleren Ostens. Die meisten sind Frauen. Zurück bleiben auf sich allein gestellte Kinder wie die siebenjährige Suhierthana, die sich ohne Hilfe um ihre zweijährige Schwester kümmert.

Neues Leben nach dem ErdbebenFotografin: Augusta Theler, Schweizerisches Rotes Kreuz
Ort: Haiti
Zum Bild: 2010 forderte ein Erdbeben in Haiti rund 300 000 Todes­opfer und ebenso viele Verletzte. Mehr als 3 Millionen Menschen, rund ein Drittel der Bevölkerung, waren von der Naturkatastrophe betroffen. Trotz Leid und Zerstörung kümmert sich diese Frau würdevoll um das neue Leben in ihren Armen.

Das kleine Glück im CampFotografin: Cécile Barrier, Médecins Sans Frontières
Ort: Somalia
Zum Bild: Diese Kinder befinden sich in einem Flüchtlingscamp in der Nähe von Mogadischu, Somalia. In ihrem Land tobt seit Jahren ein Religions- und Bürgerkrieg. Sie leben mit Stacheldraht, Unsicherheit und Nahrungsmittelknappheit. Trotzdem scheinen sie zumindest für diesen einen Moment glücklich zu sein. Vielleicht unter anderem, weil sie von einem Ernährungsprogramm profitieren.

Hoffnung für die Kleinsten und Verletzlichsten Fotografin: Arina Cretu, Terres des hommes
Ort: Moldawien
Zum Bild: Moldawien ist das ärmste Land in Europa. Wie überall, wo Armut herrscht, trifft es die Kleinsten und Verletzlichsten am
härtesten. Dieses Mädchen wurde mit seiner Familie aus Russland repatriiert und profitiert von einem Programm, das die Kinder bei der Reintegration unterstützt – psychologisch, schulisch und materiell.

Autor: Andrea Freiermuth