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12. Januar 2015

Vorsicht vor den zwölf Tirolern in Mösern!

Vor einem halben Jahr eröffnete hoch über dem Inntal bei Mösern im Tirol das Hotel «For Friends».

Hotel For Friends Mösern
Erst vor einem halben Jahr eröffnet: Das Hotel «For Friends» mit seiner Sonnenterrasse und dem Aussenpool.

Das Fünf-Sterne-Haus nennt sich «For Friends», weil sich die Gäste in den 57 Zimmern und 3 Restaurants (Fisch&Steak, Pasteria und Gourmet) ungezwungen wie bei Freunden fühlen sollen. Es ist aussergewöhnlich, dass bei einem Hotel dieser Grösse gleich 3 Restaurants zur Auswahl stehen.
■  Spannend: das Hotelkonzept mit den Themen «Energie & Bewegung», «Natur & Entspannung», «Genuss & Kulinarik» sowie «Kunst & Kultur». Bewegung: Morgens wird ein von Skisprunglegende Toni Innauer konzipiertes Fitnessprogramm mit dem eigenen Körpergewicht angeboten, das sich «12 Tiroler» nennt und Muskelkater garantiert. «12 Tiroler» deshalb, weil man bei den Übungen die Bewegung von 12 einheimischen Tierarten nachahmt. Entspannung: «Mountain Spa» mit Massage, Innen- und Aussenpool, Whirlpool und Saunen. Kulinarik: Jungkoch Daniel Scheiber setzt auf Regionalität. Die Vinothek begeistert mit österreichischen Trouvaillen, viele Jahrgangsweine! Kultur: Jedes Zimmer ist mit 70 Büchern ausgestattet, diverse Kunstgegenstände im Hotel.

Seefeld
Der bekannte Olympia- und Langlaufort Seefeld befindet sich nur ein paar Minuten vom Hotel «For Friends» entfernt.

■  Aktivitäten: Die fünf Kilometer entfernte Olympiaregion Seefeld ist bekannt für 279 Loipenkilometer, Winterwanderwege, Eis- und Rodelbahnen. Ski alpin: Rosshütte und Gschwandtkopf. Mein Tipp: Winterwanderung zum Möserer See in idyllischer Waldeinsamkeit (leicht) oder zur Möserer Höhe (mittel).

Möserner See Tirol
Idyllische Waldeinsamkeit am Möserner See.

■  Gut zu wissen: Ab St. Gallen erreicht man Mösern mit dem Auto in rundt zwei Stunden und 15 Minuten. Preisbeispiel: 3 Nächte inklusive sehr reichhaltigem Frühstücksbuffet mit gesunden Säften kosten ab 480 Euro pro Person. Für die Restaurants am Abend bezahlt man zusätzlich: Die Gäste sollen entscheiden, ob sie wirklich jeden Abend etwas essen möchten.

Autor: Reto Wild

Fotograf: Reto Wild