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23. Juli 2012

Hundsteinhütte: Vom Toggenburg hinter dem Säntis ins Appenzell

Die auf gut 1500 Metern gelegene Hundsteinhütte ermöglicht mit ihrem urigem Charme die Begegnung mit dem Säntisgebiet auf der unbekannten, dank drei Seen malerischeren Seite des Gebirges.

Die Hundsteinhütte SAC
Gut erreichbar inmitten von drei hübschen Bergseen hinter dem Säntis: Die Hundsteinhütte SAC. (Bild zVg)

Die meisten Ausflügler kennen allein den schrofferen Zugang über die Schwägalp und die Seilbahn von Norden her. Höchste Zeit, die drei Seen und ausgedehnte Wälder und Hügelketten im Süden zu erkunden.

Der Tipp: Die zweitägige Wanderung, die sich ohne technische Schwierigkeiten auch für wandererprobte Familien eignet, beginnt im sanktgallischen Wildhaus. Man erklimmt stetig die Teselalp und überquert nach der ‚Gruebe‘ auf knapp 2150 Metern den Pass zur wieder leicht abfallenden Roslenalp. Über die Saxerlücke nähert man sich hinab dem Fählensee, an dessen Ostende bloss noch ein Miniaufstieg zur SAC-Hütte folgt. Am zweiten Tag heisst es - nach dem östlichen Ausblick auf den Sämtisersee - als einzigen schweisstreibenden Abschnitt die gut 500 Höhenmeter zur Borgartenlücke zu meistern. Nach ausgiebigem Geniessen des Seealpsees und der Ausläufer des Säntis im (Nord-)Westen folgt man dem bequemen Wanderweg über das Hüttentobel hinunter zum Schwendibach und weiter Richtung Schwende (mit ÖV-Anschluss).

Der Link: www.hundsteinhuette.ch