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19. November 2012

Tuning für den PC

Was tun, wenn der Computer immer langsamer wird? Mit ein paar Tricks hilft man dem PC wieder auf die Sprünge.

Tuning für den PC
Löschen oder deaktivieren, was nicht nötig ist: So findet der PC zurück zu alter Frische. (Bild: Nicolas Bischof)

Ist der Computer neu, arbeitet er schnell. Je länger er im Einsatz steht, desto langsamer wird er. Dies vor allem, weil laufend neue Software hinzukommt, die mehr Ressourcen benötigt. Aber auch, weil sich Datenmüll ansammelt. Mit ein paar einfachen Massnahmen wird man den Sand im Getriebe oftmals wieder los. Zwar ist der PC danach nicht wie neu, die schlimmsten Tempoblockaden lassen sich aber entfernen.

Daten löschen: Klickt man im Explorer mit der rechten Maustaste auf Laufwerk C:/Eigenschaften/Allgemein, wird angezeigt, wie stark die Festplatte ausgelastet ist. Damit der Speicher schnell arbeitet, sollten mindestens 15 Prozent frei sein. Mit dem Befehl Bereinigen lassen sich unnötige Daten wie temporäre Dateien, Papierkorb usw. löschen. Dasselbe kann man auch mit dem kostenlosen Programm CCleaner tun, mit dem auch Registry-Einträge schnell und einfach gelöscht werden.

Defragmentieren: Am gleichen Ort auf Laufwerk C:/Eigenschaften lässt sich unter Tools die Festplatte defragmentieren. Dabei werden sämtliche auf dem Speicher abgelegten Daten, die zusammengehören, zusammengeführt. Danach erfolgt der Datenzugriff schneller. Als Alternative kann man im Internet spezielle Programme herunterladen, die das Defragmentieren übernehmen.

Programme reduzieren, die beim Einschalten des PCs automatisch starten: Auf Start drücken und «msconfig» eingeben. Danach werden unter Systemstart alle Programme aufgelistet, die automatisch gestartet werden beim Einschalten des PCs. Achtung: Unbekannte Programme nicht entfernen, sie könnten für das Aufstarten nötig sein. Solche, die man kennt, aber kaum braucht, kann man getrost aus der Liste entfernen.

zum Löschprogramm Ccleaner

Weitere Tipps zum Beschleunigen des PCs:

  • Bei langsamem Internet: Verlauf und Cookies im Browser löschen.
  • System scannen: Man sollte regelmässig per Sicherheitsprogramm das ganze System nach Schädlingen untersuchen.
  • Unnötige Sicherheitssoftwares entfernen: Sind mehrere Antiviren-Programme installiert, kommen sie sich gegenseitig in die Quere und brauchen wertvolle Ressourcen.
  • Nicht verwendete Programme löschen: Unter Start/Systemsteuerung/Programme/Programme deinstallieren werden alle auf dem PC gespeicherten Programme aufgelistet. Solche, die man nie benötigt, können via den Befehl «Deinstallieren» gelöscht werden.
  • Nicht benötigte Programme und Prozesse beenden: Unter Start/Systemsteuerung/System und Sicherheit/Verwaltung/Leistungsüberwachung findet man alle Programme, die viel Ressourcen benötigen. Werden solche Übeltäter nicht benötigt, können sie beendet werden, sofern man sie kennt.

Autor: Felix Raymann