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30. April 2012

Töss-Jona-Route: Rapperswil-Eglisau

Eine Reise auf zwei Rädern durch die Schweizer Früh-Industrialisierung auf schattig-sonnigen Flusswegen nur für Radfahrer (Inline-Skater) & Co.

Ruhiger Radweg direkt an der Töss
Ruhiger Radweg direkt an der Töss (Bild: SchweizMobil).

Für wen: Leute mit ebenso grossem Geschichts- und Siedlungs- wie Naturinteresse. Fährt man die ganze Strecke bis Eglisau bedarf es einer gewissen Grundkonstitution, und drei- bis viermal sollte man davor auch auf dem Rad gesessen sein.

Charakteristik: Mit minimem Auf und Ab lernt man von Wald bis auf die Höhe Winterthur alte Standorte von Textil- und anderer Industrie kennen, die auf ihrem Gebiet zu den frühesten Zeugnissen der Schweiz zählen. Daneben bewundert man den Flusslauf der Töss meistens aus nächster Nähe, auf einem hübschen Weg für Radfahrer und ein paar Inline-Skater oder Fussgänger. Erstaunlich, in welch lang gezogenen, schwachen Mäandern die Töss erst verläuft, um sich dann in einem Zwischenteil fast wild hin und her zu werfen und schliesslich grosszügig breit bei der Tössegg, dem wunderbaren (zu wenig bekannten) Endpunkt der Tour, in den Rhein zu münden.

Dauer und Anforderung:Immerhin über 70 Kilometer fährt, wer den ganzen Weg von Rapperswil am Ende des oberen Zürichsees über Wald, Bauma, Turbenthal und Pfungen bis nach Eglisau zurücklegt. Mit rund 550 Höhenmetern benötigt man immerhin keine Kletterqualitäten. Sehr viel vom klassischen Tösstal bekommt schon mit, wer nach gemütlich zurückgelegten 35 Kilometer in Turbenthal 'aufgibt' und auf den Zug wechselt, mit Kraft für etwa 53-55 Kilometer fährt man am besten bis Töss und zweigt dann noch zwei Kilometer nordöstlich ins Zentrum von Winterthur ab, wo beste Schnellzug-Verbindungen warten. Die 3-4 Kilometern auf nicht geteerten Wegen verlangen nach einem Hybrid- oder Mountainbike.

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