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09. Juli 2012

Der Auto-Familientest und der neue Yaris Hybrid

Bewerben Sie sich jetzt und testen Sie Ende Juli eine Woche lang gratis den VW Up 75 BlueMotion. Daneben nahm das Migros-Magazin den neuen Toyota Yaris Hybrid unter die Lupe.

VW Up 75 BlueMotion Technology
Wird dem Familientest unterzogen: Der neue VW Up 75 BlueMotion Technology. (Bild zVg)

Wollen Sie für das Migros-Magazin den neuen VW Up testen? Bewerben Sie sich online durch Ausfüllen des Anmeldeformulars mit einem hochzuladendem Familienporträt.
Mit etwas Glück fahren Sie den fünftürigen Kleinwagen mit Stopp-Start-System vom 23. bis 30. Juli 2012 zur Probe.
Voraussetzung: Sie sind eine mindestens dreiköpfige Familie und bereit, über Ihre Testeindrücke im Migros-Magazin Auskunft zu geben. Anmeldeschluss: Sonntag, 15. Juli 2012.

Aus den Anmeldungen wählen wir die Testfamilie aus. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

DIE ANMELDUNG
Das Formular für Bewerber mit dem Bild-Upload eines Familienporträts

STECKBRIEF: VW Up 75 BlueMotion Technology

Antrieb: R3-Benziner, 999 cm³, 75 PS, 95 Nm/3000 min. 5-Gang-Getriebe, Frontantrieb.

Fahrleistungen: 0–100 km/h in 13,2 s, Spitze 172 km/h.

Abmessungen:L x B x H = 3,54 x 1,64 x 1,49 m, Laderaum 251–951 l, Gewicht 940 kg.

Verbrauch: 4,2 l/100 km = CO2-Ausstoss 98 g/km (Werksangaben). Energieeffizienz A.

Preis: ab 17 810 Franken (5-Türer).

Keiner zu klein, ein Hybrid zu sein

Der neue Toyota Yaris Hybrid
Auch optisch 
gefällig: Der neue Toyota Yaris Hybrid hat beim Styling aussen und innen zugelegt. (Bild zVg)

Toyota baut seine Hybridpalette aus. Und nicht nur das. Der neue Yaris soll beweisen, dass der Benzin-Elektro-Antrieb auch im Kleinwagen Grosses leisten kann.

Es geht Schlag auf Schlag: Heute hat fast jeder Autohersteller den lange nur von Toyota und Honda propagierten Hybridantrieb im Programm. Während er aber anderswo bevorzugt in Limousinen und SUVs steckt, bauen die Pioniere ihre Palette nach unten aus. So gibt es bei Toyota ausser dem Prius den Kompaktwagen Auris als Hybrid und nun eben den Yaris. Zwar ist der Yaris nicht der erste Hybridkleinwagen, doch im Gegensatz zum Jazz von Honda ist er kein Mildhybrid, bei dem der Elektromotor ausschliesslich zur Unterstützung vorgesehen ist, sondern ein Vollhybrid.

Das heisst: Kurze Strecken bis zwei Kilometer, Rangieren und Fahren auf Strassen ohne Steigung meistert er mit sanftem Gasfuss rein elektrisch. Dahinter steckt ein im Gegensatz zum Prius um 42 Kilo abgespecktes Hybridsystem: Um die Technik ohne Platzverlust unterzubringen, wurde der Nickel-Metall­hydrid-Akku verkleinert und sitzt unter der Fondbank des erstaunlich geräumigen Yaris. Nicht abgespeckt hat der ­Yaris beim Styling — im Gegenteil: Die neue Front, peppige LED-Rückleuchten und innen blaue Dekorelemente stehen ihm richtig gut.

Perfekte Zusammenarbeit von Benzin- und E-Motor
Einmal mehr beeindruckt die ruckfreie Perfektion, mit der 1,5-Liter-Benziner und E-Motor zusammenarbeiten. In der Stadt saust der Yaris munter los; 100 PS reichen für flotte 11,8 Sekunden auf Tempo 100. Auf der Autobahn leise, bleibt als Kritik nur das Aufheulen des Benzinmotors unter Vollgas, verursacht durch die stufenlose Automatik.

Beim Verbrauch gibt Toyota 3,5 Liter auf 100 Kilometer an (79 g/km CO2, Energieeffizienz A). Der Alltagswert dürfte zwar klar höher, aber dennoch günstig ausfallen. Beim Preis sollte man freilich nicht mit einem Schnäppchen kalkulieren. Stolze 27'500 Franken verlangt Toyota — exklusive aktueller Rabatte. Das ist für ein Auto mit Hybridtechnik zwar günstig, für einen Kleinwagen trotz drei Jahren oder 45'000 Kilometern Gratisservice aber doch recht viel Geld.

Autor: Timothy Pfannkuchen