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15. Dezember 2014

Test: TrekStor Surftab Wintron 10.1

Für unter 300 Franken bietet TrekStor einen Mix aus Tablet und Notebook. Das Migros-Magazin hat das Gerät ausprobiert – und Sie können es gewinnen.

Sie denken, Sie können nicht zaubern? Falsch gedacht. Das TrekStor SurfTab Wintron lässt sich ganz einfach von einem Tablet in ein Notebook mit Touchscreen verwandeln.

Dazu muss der 10,1-Zoll-Bildschirm mittels Magnetmechanismus mit der gut verarbeiteten Tastatur verbunden werden, wodurch sich diese automatisch aktiviert. Da sie in eine Schutzhülle eingearbeitet ist, lässt sich das ein Kilogramm schwere Notebook gut transportieren.

Für die Schreibarbeit ergibt sich ein Nachteil: Der Verbindungsmechanismus wirkt im Test nicht nur instabil, auch ist die Halterung für den Bildschirm wenig praktikabel. Weil der Ständer nicht aus hartem Kunststoff besteht, ist das eine arg wackelige Angelegenheit. Ausserdem lässt sich die Neigung des Monitors nicht frei einstellen.

Das SurfTab kommt mit vorinstalliertem Windows 8.1 und einem Office-Paket aus Word, Excel, PowerPoint und Outlook (Jahreslizenz; Verlängerung kostet 80 Franken im Jahr). Beides belegt von der Speicherkapazität von 32 GB rund ein Drittel, eine spätere Erhöhung ist per Micro-SD-Karte jedoch problemlos möglich.

Die Hardware überzeugt. Sie reicht für Büroarbeiten und Spiele aus dem App Store problemlos aus. Einzig der Akku ist nicht zauberhaft. Er braucht bereits nach vier Stunden wieder eine Dosis Strom. Nichtsdestotrotz bietet das bei Melectronics für 279 Franken erhätliche Gerät ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Autor: Reto Vogt