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09. März 2015

«Please Disturb»: Schweizer Hotellerie fordert zum Stören auf

222 Hotels in der ganzen Schweiz öffnen ihre Türen und ermöglichen Einblicke hinter die Kulissen. «Please Disturb» bietet allen Interessierten die Gelegenheit, die Berufe in ihrem praktischen Umfeld und die Abläufe eines Hotelbetriebes kennen zu lernen.

Anlass Please Disturb
Der Tag der offenen Zimmertüren findet erst zum zweiten Mal statt (Bild: zvg).

Ob Zimmer in Weggis, ein Küchenworkshop in Basel, Auskosten von Kaffespezialitäten in Zürich, Hotelrundgänge in Zäziwil, Cocktailschütteln in Ascona oder Informationen von den Lernenden in Genf: Unter dem Motto «Please Disturb» gewähren 222 Hotels in der Schweiz einen Einblick hinter die Kulissen.

Anlass Please Disturb
Lernende wie Karina Fehlmann vom Hotel Seeburg geben Einblick in ihre Arbeit (Bild: zvg).

Der Tag der «Offenen Zimmertüren», die grösste Hotelschau der Schweiz, findet am Sonntag, 15. März, statt - von 11 bis 17 Uhr. Die Besucher suchen sich eines oder mehrere Hotels aus und tauchen ein in Betriebsführungen, Degustationen und weiteren Aktivitäten. «Die vertiefte Sichtweise auf die Branche steigert die Attraktivität der Hotelbetriebe als Arbeitgeber. Zudem kann die Branche durch die Interaktion mit der lokalen Bevölkerung auf sich aufmerksam machen», heisst es beim Verband Hotelleriesuisse.

Die Schweizer Hotellerie steht nach dem Entscheid der Nationalbank, den Euro-Mindestkurs aufzugeben, vor einer besonders schwierigen Saison. Da kann Tuchfühlung mit den gerade in dieser Phase so wichtigen Schweizer Kunden nicht schaden.

Autor: Reto Wild