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15. April 2014

Süsse Überraschung im Primelibeet

Neues aus Grabs SG: Die 91-jährige Olgi Nef-Meier schildert der «Bohne, Bluescht & Berger»-Autorin, was sich in ihrem Primelibeet an Wunderbarem tat.

Blühende Primeln unter Baum
Primelibeet in Vollblüte - Frühling 2013.

Im letzten Frühling schrieb die begeisterte Hobbygärtnerin Olgi Nef-Meier dem Migros-Magazin einen herzigen Brief. In diesem berichtete sie aus ihrem Garten, den sie seit dem Tod ihres Mannes allein betreut: Alles pflegeleicht gestalten

Dieser Tage folgte nun eine briefliche Fortsetzung:

«Vergangenes Jahr habe ich Ihnen ein Foto von meinen blühenden Primeli gesandt. Jetzt dazu eine ganz unglaubliche Geschichte: Ende April 2013 war die Blühpracht vorbei. Dann folgte ein sehr nasser Mai. Bei einem späteren Rundgang durch den Garten staunte ich: Da sind ja gar keine Primeli mehr! Der ganze „Blätz“ nur noch Erdbeerblätter! Das kann ja nicht wahr sein! Was tun? Wachsen lassen und schauen wie es weitergeht.
Ende Mai dann: lauter blühende Erdbeeren. Im Lauf des Junis jede Menge köstliche Monatserdbeeren: Etwa drei Kilo habe ich geerntet! Nun aber wollte ich wissen, wo sind die Primeli? Ich habe Stück um Stück Erdbeeren ausgerissen. Darunter hervor kamen die Primeli. Wie was das möglich? Wahrscheinlich hatte es von früher Samen im Boden. Die extrem grosse Nässe im Mai brachte sie zum Keimen und sie wuchsen einfach zwischen den Primeli in die Höhe. Jetzt haben sich die Primeli vom «Erdbeerdach» erholt und warten sehnsuchtsvoll auf den Frühling!»

Autor: Olgi Nef-Meier

Fotograf: Olgi Nef-Meier