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08. September 2014

Hanoi: Südostasiens exotischste Hauptstadt

Eine chaotische Metropole: Vietnams Hauptstadt Hanoi.

Wilds Welt: Hanoi
Eine chaotische Metropole: Vietnams Hauptstadt Hanoi.

Vietnam wird als Reiseziel immer beliebter. Die Hauptstadt Hanoi gehört zu den interessantesten, exotischsten, aber auch chaotischsten Metropolen Asiens.

■  Sehenswürdigkeiten: das Ho-Chi-Minh-Mausoleum (Eintritt gratis, Lachen verboten, von 9 bis 11 Uhr geöffnet) und daneben das Museum (19 Ngoc Ha Street), Literaturtempel (58 Quoc Tu ­Giam, erste Akademie des Landes), die Altstadt im Hoan Kiem District, das französische Viertel beim Hotel Metropole (dort lassen sich Hochzeitspaare fotografieren), Velotour um den Westsee am Sonntag oder das Hoa-Lo-Gefängnis, wo US-Senator John McCain während des Vietnamkriegs inhaftiert war.

■  Die besten Adressen: Übernachten im einfachen, aber zentral gelegenen Anise Hotel, Essen im kolonialen Ly Club, im Spices Garden des Hotels Sofitel Legend Metropole oder in einem Lokal wie dem Tu Tom eine Nudelsuppe für zwei Franken geniessen. Samstagabend auf ein Bier an der Bia Hoi Street (Ta ­Hien Street/Ecke Luong Ngoc Quyen). Spektakulärste Aussicht von der Rooftop-Bar (83B Ly Thuong Kiet Street). Um 23.30 Uhr schliessen alle Lokale.

■  Gut zu wissen: Strikt nur in Taxis der Firmen Maj Linh (Farbe Froschgrün) oder Hanoi Taxi Group (Weiss) steigen. Alle anderen versuchen, Touristen übers Ohr zu hauen. Fahrt vom Flughafen in die Stadt dauert rund 60 Minuten und kostet 400 000 Dong, rund 17 Franken.

Autor: Reto E. Wild