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11. August 2015

Sommerferientipp: Gourmetgipfel oberhalb von St. Moritz

Premiere im Engadin: Am 15. und 16. August 2015 findet im Panorama-Restaurant auf dem Piz Nair GR ein Gourmetgipfel statt. Der exquisite Viergänger kostet 68 Franken.

Grand Hotel Kronenhof Pontresina
Das Grand Hotel Kronenhof verfügt über einen einladenden Garten mit einer schöner Aussicht auf die Berge.

Gourmets aufgepasst: Am 15. und 16. August wird im Panorama-Restaurant auf dem über 3000 Meter hohen Piz Nair die feine Küche zelebriert: Küchenchef Erwin Koch, Hans Nussbaumer, in der gleichen Funktion im Kulm Hotel St. Moritz, sowie der italienische Chef Fabrizio Piantanida vom Grand Hotel Kronenhof Pontresina vereinen 44 Gault-Millau-Punkte und haben einen exquisiten Viergänger vorbereitet: Den Auftakt bildet marinierter Silser Seesaibling, gefolgt von einer S-chanfer Wachtelkraftbrühe mit Gemüsejulienne, einem geschmorten Rindshuftdeckel mit Polenta-Bramata und Sommergemüse sowie zum Dessert ein im Glas servierter Engadiner Sauerrahmpudding mit Heidelbeeren. Das alles gibt es für 68 Franken – Getränke exklusive. Los geht es jeweils ab 12 Uhr.

Köche Gourmetgipfel.
Sie vereinen 44 Gault-Millau-Punkte: Fabrizio Piantanida, Erwin Koch und Hans Nussbaumer (v.l.).
Der Silser Seesaibling

Dieser Gourmetgipfel findet dieses Jahr zum ersten Mal überhaupt statt. Das Migros-Magazin war auf Einladung des Grand Hotels Kronenhof bei der ersten Austragung am 1.-August-Wochenende dabei und insbesondere vom Silser Seesaibling begeistert. Diese Offensive sorgt zusätzlich dafür, die Auslastung der beiden Fünf-Sterne-Hotels Kulm in St. Moritz und Kronenhof in Pontresina zu steigern. Und dazu offeriert das Grand Hotel Kronenhof ein Spezialangebot, das allerdings erst vom 20. September bis zum 17. Oktober gültig ist: Das Doppelzimmer (Tipp: sich die Junior-Suite Nummer 114 leisten) kostet 420 Franken pro Nacht für zwei Personen inklusive Benützung des modernen und 2000 Quadratmeter grossen Spa mit einem 20 Meter langen Hallenbad, Saunen, Kneippbecken und Dampfbädern. Ebenfalls inbegriffen ist ein unglaublich reichhaltiges Frühstücksbuffet (was für eine Käseauswahl mit diversen Schweizer Spezialitäten!), die Benützung aller Bergbahnen in der Region Engadin/St. Moritz und Wifi.

Das Grand Hotel Kronenhof, das wie das Kulm der griechischen Reederfamilie Niarchos gehört, hat 112 Zimmer, davon 9 Suiten. Zum Angebot zählen auch drei Restaurants: Das Le Pavillon mit Bündnerspezialitäten ist ein Geheimtipp für ein Mittagessen (Pontresina ist allgemein preiswerter als St. Moritz). Das Kronenstübli bietet eine italienisch-mediterrane Küche mit 15 Gault-Millau-Punkten, das prunkvolle Grand Restaurant genauso gehobene Küche. Nur herrscht in Letzterem mit seinem neobarocken Saal abends Vestonpflicht, Jeans sind nicht erlaubt.
Zum Fünf-Sterne-Hotel gehört schliesslich eine Bowlingbahn aus den 1960er Jahren, die man für grössere und kleinere Gruppen mieten kann. Das unter Denkmalschutz stehende Grand Hotel Kronenhof mit seiner über 160-jährigen Geschichte wurde übrigens von HolidayCheck zum fünften Mal in Folge als beliebtestes Schweizer Hotel in den Kategorien Wellness, Aktivferien und Luxusreisen ausgezeichnet.

Ausflugtipps: Fahrt mit der Bahn nach Muottas Muragl (kostenlos). Von dort hat man die beste Aussicht auf die Engadiner Seen. Zudem befindet sich auf Muottas Muragl oben die genaueste Sonnenuhr der Welt. Wanderer und Jogger gehen entweder ins Rosegtal oder zum Stazersee Richtung St. Moritz. Den Piz Nair erreicht man übrigens entweder mit der Standseilbahn ab St. Moritz-Dorf und weiter mit der Seilbahn oder aber mit dem Bike oder zu Fuss.

Gut zu wissen: Am 7. Juli 2014 eröffnete mit dem Ovaverva ein neues Hallenbad, Spa & Sportzentrum in St. Moritz-Bad. Von aussen wirkt der fast 66 Millionen Franken teure Betonbau nicht so spektakulär. Das Innenleben mit Südtiroler Silberquarz überzeugt jedoch. Erwähnenswert sind etwa der 1600 Quadratmeter grosse Spabereich, eine Quelle der Ruhe, sowie eine 190 Meter lange Rutschbahn mit Zeitmessung, ein Schwimmbecken für ambitionierte Sportler (hier trainierten schon die Triathletinnen Daniela Ryf, Nicola Spirig sowie die Nationalmannschaften aus England, Italien, Portugal und Deutschland), ein Familienbereich und ein Freiluftbecken mit 34 Grad warmem Wasser und der Aussicht auf den Julier. Liegewiesen gibt es keine. Geheizt wird das moderne Schwimmbad mit See- und Grundwasserpumpen. Zu maximal 7 Prozent muss auf Heizöl zurückgegriffen werden, wie Betriebsleiter Marco Michel erklärt.

Autor: Reto Wild

Fotograf: Reto Wild