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08. September 2014

So steht es um den Vaterschaftsurlaub

Zwei Wochen Urlaub für Väter? Vier Wochen? Und wer bezahlt das? Wir zeigen die verschiedenen Vorschläge für einen Vaterschaftsurlaub auf. Wie würden Sie entscheiden? Nehmen Sie an unserer Umfrage teil!

Symbolbild Vaterschaftsurlaub
Dank Vaterschaftsurlaub hätten frisch gewordene Väter mehr Zeit für ihre Kinder. (Bild: Keystone)

■ Der Grünen-Nationalrat Antonio Hodgers fordert einen Vaterschaftsurlaub von unbestimmter Länge, der über Sozialversicherungsbeiträge finanziert wird.
Das Anliegen wurde noch nicht behandelt.

■ FDP-Nationalrat Andrea Caroni will, dass der Mutterschaftsurlaub auch von Vätern bezogen werden kann.
Die Behandlung im Parlament steht noch aus.

■ Der Arbeitnehmerverband Travail.Suisse fordert vier Wochen Vaterschaftsurlaub, ebenfalls über die EO finanziert.
Travail.Suisse wirbt zurzeit im Parlament um Unterstützung für das Anliegen.

■ CVP-Nationalrat Martin Candinas fordert einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub, der über die EO finanziert wird.
Die beratende Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit muss die parlamentarische Initiative bis März 2015 beantworten.

■ Gemäss der GLP soll der Mutterschaftsurlaub bis zu 20 Wochen dauern, sofern die Eltern den Urlaub hälftig aufteilen.
Die Vorlage muss als Nächstes im Parlament behandelt werden.

■ Die Grüne Nationalrätin Aline Trede beantragt in der Herbstsession, den Militärdienst durch einen Vaterschaftsurlaub zu ersetzen.