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16. Januar 2017

Patrizia Kummer vor der Snowboard-Weltmeisterschaft

Snowboarderin Patrizia Kummer reist Anfang März als Favoritin an die WM in der Sierra Nevada. Ihre Trainingspausen verbringt die Walliser Olympiasiegerin am liebsten im Goms, wo sie gemeinsam mit ihren Eltern ein Bed & Breakfast betreibt. Ihr Steckenpferd: richtig guten Kaffee zubereiten.

Mein Arbeitsort

Vor einem halben Jahr habe ich gemeinsam mit meinen ­Eltern das Bed & Breakfast Café Hängebrigga in Mühlebach VS eröffnet. Wenn ich nicht trainiere oder an der Master­arbeit schreibe, arbeite ich hier. Weil ich schlechten Kaffee nicht ausstehen kann, habe ich die Bohnen selbst getestet.

Mein Zuhause

Unsere Stube ist mein Lieblingsraum im Elternhaus. Hier ­entstehen kreative Ideen – etwa die für das B & B.

Mein Ding

Ich koche gern und probiere immer wieder etwas Neues aus. Aber ich halte mich dabei nicht an Kochbücher, sondern ans Prinzip: Was habe ich? Was kann ich daraus machen?

Meine Sucht

Alles, was mit Schnee zu tun hat: Skifahren, Snowboarden, Schneeschuhlaufen.

Mein Weg

Mein erster und mein grösster Erfolg sind mir besonders wichtig. Ersteren feierte ich an einem Schulrennen, wo ich als Elfjährige zwei Mal nacheinander gewonnen und so den Pokal gekriegt habe. Mein bisheriges Highlight: Olympiagold in Sotschi 2014. Mental war beides eine starke Leistung.

Meine Familie

Meine Eltern haben mich von Anfang an unterstützt. Schön, dass ich mit ihnen das ‹Hängebrigga› realisieren konnte. Ein Café war schon immer mein Traum – ohne sie könnte ich das zurzeit niemals verwirklichen.

Mein Lieblingsprodukt

Da ich glutenintolerant und allergisch auf Eier bin, sind die Smoothies von ­Anna’s Best ein ­guter Snack für zwischendurch.

Autor: Laila Schläfli

Fotograf: Jorma Müller