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07. Januar 2013

Ralf Kaminski

Der 43-jährige Redaktor Reportagen im Migros-Magazin war schon immer Filmfan, wurde aber seit 2005 auch zu amerikanischen und britischen TV-Serien bekehrt.

The Screensavers
«The Screensavers» – weil das Leben zu kurz ist für schlechte Filme und Serien! (Illustration Melk Thalmann)
Ralf Kaminski
Ralf Kaminski

Kino/Serienhintergrund
Lebenslanger Filmfan und nach langjähriger Serien-Pause neu bekehrter Jünger insbesondere amerikanischer und britischer TV-Serien (seit ca. 2005). Habe als Journalist immer wieder über diese Themen geschrieben und war vor einigen Jahren schon mal Teil eines Filmblogger-Teams auf tagesanzeiger.ch. Habe ausserdem in den 90er-Jahren an der Uni Filmwissenschaft im Nebenfach studiert.
Ich kann nicht genug kriegen von/Ich sehe immer wieder gerne

SERIEN:
Comedy ist nicht so mein Fall, ich stehe vor allem auf Drama-Serien, die mag ich dafür quer durch alle Genres hindurch. Fantasy und SciFi wie Game of Thrones, The Walking Dead, Battlestar Galactica (die neue Serie), True Blood, Star Trek (alle ausser 'Enterprise') oder Buffy the Vampire Slayer gehören ebenso dazu wie realistische Polit-, Gangster-, Historien- und Beziehungsdramen wie Six Feet Under, The West Wing, Homeland, Sons of Anarchy, Oz, Deadwood, Suits, Breaking Bad, Mad Men, Dexter oder The Tudors. Zudem habe ich eine gewisse Schwäche für britische Serien aller Art: Queer as Folk, Misfits, Skins (nur die ersten beiden Seasons), Downton Abbey, Torchwood, Merlin, Fawlty Towers, Blackadder oder Little Britain. Da darf es dann auch mal Comedy sein, mir liegt der britische Humor einfach eher als der amerikanische, eine Ausnahme gibt es aber: Third Rock from the Sun.

FILME:
Hier ist das Spektrum noch breiter. Ich liebe Fantasy und Scifi (The Lord of the Rings, X-Men, Christopher Nolans Batman-Trilogie, Star Wars, Star Trek, Children of Men, District 9), Thriller (The Talented Mr. Ripley, The Game, Fargo, Psycho, V for Vendetta, Skyfall, Goldeneye), Beziehungsdramödien (Lost in Translation, Sideways, About Schmidt, Little Miss Sunshine, 50/50, 500 Days of Summer, Boogie Nights, Moulin Rouge), Satiren (Monty Python’s Life of Brian, Monty Python’s The Meaning of Life, Thank you for Smoking, Galaxy Quest, Idiocracy, Zombieland, Pappa ante Portas, Die Schweizermacher), neuere Historienfilme (Das Leben der Anderen, Der Untergang), Schwulenfilme (Gods and Monsters, Milk, Wilde, Sommersturm, Velvet Goldmine, Querelle), Horrorfilme (Funny Games, Silent Hill, Interview with a Vampire, The Ruins, The Descent, 30 Days of Night, The Mist, The Hills have Eyes, 28 Days Later, Nightmare on Elm Street, Frozen), Komödien (Rat Race, 8 femmes, Crustacés et Coquillages, Date Night, Jo - Hasch mich, ich bin der Mörder) und Animationsfilme, vor allem von Pixar und Studio Ghibli (Up, Ratatouille, Wall-e, Happy Feet, Chicken Run, Grave of the Fireflies, Princess Mononoke, Laputa).
Jagen kann man mich mit
Romantic Comedies (eine Chance hat höchstens, was vom Schema F abweicht), reinen Actionfilmen (wenns nur knallt und explodiert, ist das das perfekte Schlafmittel für mich), ambitionierten Kunstfilmen (für die bin ich offensichtlich zu wenig intellektuell), gradlinige who-done-it-Krimis (in jungen Jahren zuviel von gesehen), Reality-TV-Shows (alle, immer, uneingeschränkt). Ich mags normalerweise auch nicht, wenns zu soapig wird oder eingespieltes Gelächter signalisiert, wann man es lustig zu finden hat.
Und was ich sonst noch sagen wollte
Filme und TV-Serien sind Geschmackssache, und es macht natürlich Spass, auf Hassobjekten rumzuhacken. Nehmen Sies nicht persönlich. Und wenn Sie gute Gegenargumente haben, freue ich mich auf inspirierte Debatten.

Fotograf: Ueli Christoffel