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28. Oktober 2013

Schlafsäckli für Rosmarin & Co.

Während Papyrus, Bananenbäumchen und Elefantenfuss unterdessen ins Haus gezügelt sind, werden meine Gewürze aus Platzgründen draussen überwintern. Damit sie es überleben, kriegen sie alle einen warmen Schlafsack verpasst.

Laub gibts gratis und gut gestopft...
Laub gibts gratis und gut gestopft...

Jahrelang hatte ich Rosmarin, Thymian, Oregano & Co. in einem eigenen Beet gehalten. Im letzten harten und ewigen Winter ist dann aber ein Grossteil kaputtgegangen, worauf ich mich entschied, meine Gewürze künftig im Topf zu ziehen. Nur: wohin damit, jetzt, wo der nächste Winter droht? Eintüten, sagte mir ein netter Gartenmensch, eintüten in dem, was einem die Natur zur Zeit zuhauf und auch noch gratis vor die Füsse wirft: Laub!
Und so habe ich diesen Samstag Rosmarin & Co. jeweils gleich im Übertopf in noch grösseren Gefässe versenkt, die ich im voraus dick mit trockenem Laub ausgepolstert hatte. Anschliessend habe ich den Zwischenraum zwischen dem Übertopf und dem "Über-Übertopf" mit weiterem Laub ausgestopft. In ein paar Tagen, wenn sich das Ganze gesetzt hat, werde ich dann nochmals nachstopfen.
Obs funktioniert? Der nette Gartenmensch sagt: garantiert! Nun, der nächste Frühling wirds spätestens ans Licht bringen...
PS: Die Schlafsäcke stehen geschützt an der Hauswand, damits nicht reinregnen kann. Das heisst aber auch, dass ich im Winter nicht vergessen darf, an frostfreien Tagen etwas zu giessen!