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08. Juni 2015

«Das Singledasein erfüllt mich»

Sara Bachmann erledigt jeden Job, den das Publikum wünscht: In ihrer TV-Show «Sara machts» arbeitete sie in fast 400 Berufen. Privat ist sie glücklicher Single und stolze Hundebesitzerin.

Mein Blickfang
Mein Blickfang: «Ohne Kameramann Wing Lung Choong (27) gibt es keine Sendung. Ihn kann ich in jede Situation reinschicken. Der härteste Dreh für uns war der Fisherman’s Friend StrongmanRun in Engelberg: Wir mussten bei Regen elf Kilometer durch den Schlamm rennen.»

Name: Sara Bachmann (35)

Sternzeichen: Krebs

BERUF UND LEBENSLAUF: «Ich wollte schon immer Journalistin werden, wusste aber nicht, welches Medium. Nach meiner KV-Lehre bei der Bank, die ich mit Berufsmatura abschloss, machte ich ein Volontariat bei «Tele M1». Fernsehen ist ideal. Vor neun Jahren stellte ich dem Sender ein neues Konzept vor: Moderatoren, die sich die Blösse geben, indem sie andere Jobs ausüben. Sofort hiess es: Ich soll die Sendung moderieren. Das war aber nie meine Absicht! Und der Name «Sara machts» war mir anfangs zu zweideutig. Seit sechs Jahren ­produziere ich selbständig. Das erste Jahr war hart, da habe ich praktisch gratis gearbeitet. Nun steuern wir auf die 400. Sendung zu: Diese wird am 18. September ausgestrahlt.»

MEIN BLICKFANG: «Ohne Kameramann Wing Lung Choong (27) gibt es keine Sendung. Ihn kann ich in jede Situation reinschicken. Der härteste Dreh für uns war der Fisherman’s Friend StrongmanRun in Engelberg: Wir mussten bei Regen elf Kilometer durch den Schlamm rennen.»

MEIN HUND: «Für die Sendung ist Fitness wichtig, deshalb versuche ich, das ganze Jahr über in Form zu sein. Ein Mal pro Woche trainiere ich mit einem Personal Trainer und mache Krafttraining. Mein Hund Aria (4) braucht viel Bewegung, wir gehen täglich zusammen joggen.»

MEINE SUCHT: «Kleider: Es sind viel zu viele. Ein Mal im Monat miste ich aus und gebe die Sachen, die ich nicht mehr trage, meiner Mutter.»

MEINE SENDUNG: «Am schlimmsten war die Arbeit im Schlachthof, als ich 500 bis 600 Schweine in den Tod treiben musste. Seither esse ich kein Schwein mehr – und auch sonst nur noch ganz selten Fleisch.»

MEIN VORBILD:

«Meinen ersten Beruf – Videojournalistin – gäbe es ohne Roger Schawinski nicht. Ich finde ihn einen wirklich interessanten Menschen: Er hat sich alles selbst erarbeitet, bleibt sich treu und zieht sein Ding durch – egal, ob er aneckt, oder nicht. Das imponiert mir.»

MEIN LIEBLINGSORT:

«Im Sommer komme ich fast jeden Abend hier nach Schenkon und springe nach dem Joggen in den See. Den Platz mag ich, weil es fast keine Leute hat: Hier habe ich meine Ruhe um schnell zu entspannen.»

Meine Pflanzen

Pflanzen
Pflanzen

Ich habe keinen grünen Daumen. Aber Tomaten, Erdbeeren und Gewürzzeug wie Basilikum, Schnittlauch und Pfefferminz ziehe ich jedes Jahr auf meinem Balkon.


Mein Glücksbringer

Glücksgringer
Glücksbringer

Der Anhänger ist ein Geschenk meiner Mutter. Bisher hat er mir wirklich Glück gebracht. Wobei: Ich war noch nie ein Unglückskind. Auch das Singledasein erfüllt mich, nicht mal da fehlt mir etwas.

Mein Lieblingsprodukt

Lieblingsprodukt
Lieblingsprodukt

Ich bin ein typisches Migros-Kind. Das Handy ist Kult: Mit ihm bin ich aufgewachsen, und mit ihm werde ich vermutlich sterben.


Meine Lieblingsmusik

Lieblingsmusik
Lieblingsmusik

Mit etwa elf hörte ich ‹Joyride›, das erste Lied, das mich so richtig packte. Seither bin ich ­Roxettefan. Ich trug sogar mal die Haare kurz und färbte sie blond – wie Sängerin Marie. Damit war ich der Loser auf dem Pausenplatz: In war damals Heavymetal. 1994 durfte ich die Band vor einer Show treffen, 2011 ein weiteres Mal.


Autor: Laila Schläfli

Fotograf: Jorma Müller