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02. Februar 2015

Auf Safari in Südafrika

Wer die Big Five (Elefant, Büffel, Nashorn, Löwe und Leopard) in einem malariafreien Gebiet sehen will, sollte unbedingt das Madikwe-Reservat in Südafrika besuchen.

Madikwe-Naturreservat
Auf Safari im Madikwe-Naturreservat sieht man die Wildtiere aus nächster Nähe.

Die Fahrt vom Flughafen Johannesburg bis zum Madikwe dauert bloss vier Stunden.

Osterhase finden
Osterhase finden und mit Glück nach Südafrika reisen!

■   Madikwe ist ungefähr so gross wie der Kanton Solothurn und zählt beispielsweise 1100 Elefanten, 54 Löwen und 6 Geparde. Aus Angst vor Wilderern sind keine Zahlen zu Nashörnern verfügbar.

■   Im noch wenig bekannten Wildschutzgebiet (kein Massentourismus!) auf 1200 Meter über Meer stehen rund 30 Unterkünfte zur Auswahl. Die beste heisst Rhulani Safari Lodge im Grenzgebiet zu Botswana und besteht aus neun Chalets und einem Haupthaus mit einer guten Küche. Die Lodge gehört seit 2013 dem in São Paulo lebenden Schweizer Swiss-Re-Direktor Rolf Steiner (45), der sich in Afrika seinen Kindheitstraum erfüllt hat. Die Safaris starten täglich um 5.30 und 16 Uhr. Nachts wird man zur Unterkunft begleitet, weil Raubkatzen herumschleichen können. Brüllende Löwen hört man oft mitten in der Nacht.

■   Gut zu wissen: Regenzeit November bis Januar. Ebola: Die westafrikanischen Länder, die unter der Epidemie leiden, sind näher zur Schweiz als zu Südafrika. Angst ist fehl am Platz. Trinkgeld: zehn Dollar pro Tag und Person für Safariguide.

Autor: Reto Wild

Fotograf: Reto Wild