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24. November 2014

Fifa 15 gegen Pro Evolution Soccer 2015

Fifa 15 setzt zur Blutgrätsche gegen Pro Evolution Soccer an. Der Test verrät, wer gewonnen hat und wer vom Platz getragen wurde.

Illustration zum Thema
Pro Evolution Soccer 2015 gegen Fifa 15: Ein hart geführter Zweikampf. (Illustration: Supertotto/2Agenten)

Anpfiff zum ewigen Duell. Die Fussballsimulationen Pro Evolution Soccer 2015 (PES) und Fifa 15 buhlen um die Gunst der Gamer.

Die Kommentatoren begrüssen die Spieler auf dem Platz. Auch wenn die Präsentation bei Fifa etwas flotter ist und die Sprüche besser passen, erarbeitet sich das Spiel keinen Vorteil; 1:1.

Optisch wirkt PES biederer und blasser als die Konkurrenz. Zwar sind dort die Spieler teils besser zu erkennen, aber Fifa ist trotzdem ansehnlicher; 1:2.

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Fan von den Young Boys, St. Gallen oder Schalke 04? Was im echten Leben nicht klappt, kann man sich auch bei PES 2015 abschminken: den Meistertitel. Dort fehlt die Super League genauso wie die Deutsche Bundesliga; 1:3.

Dafür bewegen sich die Polygonkicker bei PES deutlich realistischer über den virtuellen Rasen. Anders als bei Fifa 15 hat dort Zaubermaus Messi im Kopfballduell gegen einen Abwehrturm wie Per Mertesacker keine Chance; 2:3.

Fifa 15 ist mit knapp 73 Franken leicht teurer als PES 2015

Auch Pässe lassen sich exakter spielen: hart oder weich und lang oder kurz. Zocker finden den frei stehenden Mitspieler besser, das Spiel ist runder; 3:3.

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Allerdings ist das Zweikampfverhalten des Gegners bei PES selbst bei hohen Schwierigkeitsgraden eher wie beim Volleyball: praktisch ohne Körperkontakt. Gegner bleiben zu oft stehen. So ist das Toreschiessen leicht. Zu leicht; 3:4.

Neben dem Platz bieten beide Titel praktisch dasselbe: Onlineligen, Managerkarrieren, Freundschaftsspiele. Da bleibt kein Wunsch offen; 4:5. Das Spiel ist aus: Pro Evolution Soccer 2015 verliert knapp gegen Fifa 15.

Autor: Reto Vogt