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19. Mai 2015

Praktisch und schön? Bambus!

Mit-Bloggerin Michèle Keller hat mir heute einen Vorschlag gemailt, wie ich die Aussicht auf Nachbars Maschendraht-Gartenhag aufhübschen könnte. Doch lest selber:

Skizze eines Bambus-Gestells
Michèle Keller weiss nicht nur zu gärtnern, sondern auch zu skizzieren!

Michèle schreibt:
"Als Alternative zum Armierungseisen hätte ich noch eine Idee, die ich selber schon angewendet habe (siehe Skizze): ein Bambusgerüst mit Bambusstäben von der Landi (Anmerkung der Redaktion: gibts glaubs auch bei Do it + Garden...).
Einmal haben wir auf der Nordseite des Hauses im Tessin, parallel zur Holzschutzwand des Nachbarn, Holzpfosten (wie für Tomaten) eingeschlagen, 2.50 lang (oder an den alten noch vorhandenen Metallpfosten befestigt genügten 2 m), Abstand ca. 1.60-1.70. Dann abwechslungsweise 2m lange Bambusstecken mit Kokosschnur dazwischengeknüpft, d.h. dass die Bambusrohre einmal unten und einmal oben sind und beim Pfosten jeweils etwas vorstehen. Daran habe ich verschiedene Pflanzen hochgezogen oder befestigt: Heckenrose, Clematis, Passionsblume. Ligusterbüsche etc., unten Gewürze wie Bohnenkraut. Thymian, Rosmarin.
Im Garten im Zürcher Oberland habe ich Bambusstäbe an den alten Gartenhagpfosten befestigt, daran wieder quer versetzt die Bambusstäbe angeknüpft. Hier habe ich 2x 4m Matten aus halbierten Bambusstäben daran befestigt als Sichtschutz (via Ricardo günstig bezogen), weil die Nachbarn ihren PP in den Garten verlängert haben. Die halbierten Bambusstäbe sind dauerhafter als die Schilfmatten und nicht komplett dicht, man sieht also noch ein bisschen durch. Vielleicht wäre es besser, die Bambusstecken statt mit Kokosschnur mit dünnen, flexiblen Schläuchen (wie für die Gartenbewässerung verwendet) zu befestigen. Bei der Kokosschnur besteht die Gefahr, dass sich die Stäbe verschieben."
Liebe Michèle, vielen Dank für Deinen Input. Da Pfingsten ja nun scheins ins Wasser fällt, hab ich genügend Zeit, mit dem Herzensmann darüber zu diskutieren ;-)