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14. Oktober 2013

Mitten in der Action

An der Spielwarenmesse Suisse Toy liess Sony zum ersten Mal seine PlayStation 4 aus dem Sack. Das Migros-Magazin war dabei.

«Playroom»
Neu in der PS 4:
In «Playroom» zum Beispiel 
werden die 
Spieler selbst plötzlich zum Teil des Spiels. (Bild: zVg.)

Die Neuerungen beeindrucken im Vergleich zur PlayStation 3 auf den ersten Blick nicht: Die neue Spielkonsole ist mit besserer Hardware ausgerüstet worden, was die ohnehin schon formidable Grafikleistung des Vorgängers nochmals steigert. So weit so unspektakulär. Beim zweiten Hinsehen muss man die Einschätzung revidieren: Die Kamera und die neu designten Controller ermöglichen ein völlig neues Spielerlebnis.

Im vorinstallierten Game «Playroom» (Bild oben) funktioniert das so: Spieler werden gefilmt und ins Spiel integriert. Die virtuellen Männchen erkennen die Personen und interagieren mit ihnen. Wer zum Beispiel mit der Hand winkt oder mit den Füssen stampft, provoziert Reaktionen. Spielfiguren werden traurig, fröhlich oder wütend.

Die Idee ist nicht neu, Sony orientierte sich an Microsoft und fügte Technik von Nintendo hinzu: Der Hersteller rüstet seine Controller auch mit Bewegungssensoren aus, sodass Games auf Bewegungen des Spielgeräts reagieren. Darüber hinaus können Spieler mit Fingerstrichen auf einer berührungsempfindlichen Fläche des Controllers Einfluss nehmen.

Erfolgreiche Spielszenen abspeichern

Neu möglich ist die Interaktion mit anderen Nutzern: Die PS 4 zeichnet auf, was am Bildschirm passiert. Gamer greifen auf die letzten 15 Minuten zu und können Spielszenen zuschneiden, abspeichern und mit Freunden teilen. Negativ: Spiele der PS 3 sind nicht kompatibel.

Autor: Reto Vogt