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15. September 2014

Pep für die Stube

Microsofts neue Xbox One kann mehr als nur spielen: Dank App-Installationen wird sie zur Multimediazentrale im Wohnzimmer.

Xbox Symbolbild
Emotionale Spiele garantiert: Die neue Xbox One.

Es ist kein optimaler Start, den die Spielkonsole Xbox One in der Schweiz hingelegt hat. Erstens gibts die Konsole in den Nachbarländern schon seit fast einem Jahr zu kaufen, zweitens konnten sich hiesige Gamer in den letzten Monaten mit der grossen Konkurrentin PlayStation 4 (PS4) eindecken. Kurz: Auf die Xbox One hat in der Schweiz niemand gewartet.

Wers trotzdem getan hat, wird nicht enttäuscht. Punkto Ausstattung bleibt das Gerät zwar hinter der PS4 zurück, aber die Hardware genügt locker, um hochwertiges Gaming zu ermöglichen.

Die Xbox One hat ihr Potenzial längst noch nicht ausgeschöpft

Softwareseitig sorgt Microsoft mit kostenlosen Updates für Stabilität. Zusatzfunktionen können sich Gamer selbst spendieren – und zwar mit Gratis-Downloads aus dem integrierten App­Store. So lässt sich zum Beispiel am Fernseher via Skype telefonieren oder im Internet surfen. Ausserdem spielt die Xbox One Musik-CDs und Blu-ray-Filme (auch in 3-D), erfordert dafür allerdings ebenso eine separate App.

Bereits von Haus aus funktioniert die Sprach- und Gestensteuerung – sofern zur 500 Franken teuren Konsole der Kinect-Sensor (100 Franken) gekauft wird. Dieser lässt sich schnell einrichten und erkennt fortan, wer sich vor den Fernseher setzt. Die Kamera erfasst zudem Bewegungen und ermöglicht bei bestimmten Games, mit Spielfiguren zu interagieren, diese zum Beispiel zu streicheln oder einen imaginären Tennisschläger zu schwingen. Zum Start gibts nur wenige Games und noch weniger Apps. Microsofts neue Konsole wird sich aber entwickeln und noch besser werden, als sie schon ist.

Autor: Reto Vogt