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21. Dezember 2015

Papst Franziskus beeindruckt Abt Federer

Urban Federer, der Abt von Einsiedeln, hat eine Schwäche für Süsses, ist beeindruckt von Papst Franziskus und wünscht sich, dass die Festtage überall so friedlich verlaufen wie auf dem Einsiedler Weihnachtsmarkt.

Mein Lieblingsraum

Urban Federer, Abt von Einsiedeln
Urban Federer, Abt von Einsiedeln

Am Morgen des 25. Dezember stehen wir um 7.15 Uhr im Oberen Chor und singen das Morgenlob. Es ist ein intimer Raum, privater als die Klosterkirche.

Mein Weihnachten

Weihnachten spricht die Gefühle an, das ist wichtig. Ich freue mich für die Leute, die sich an der Stimmung am Weihnachtsmarkt erfreuen. Trotz der Menschenmassen läuft alles friedlich ab. So müsste es immer sein, das ist Weihnachten!

Mein Stellvertreter

Dekan Pater Cyrill Bürgi (43) vertritt mich. Wir kennen uns seit über 30 Jahren, besprechen auch privat vieles miteinander und haben dieselbe Sucht: Süsses.»

Meine Sammlung

Als Germanist habe ich natürlich grosses Interesse an unserer Büchersammlung. Während ich an meiner Dissertation arbeitete, war ich froh um diese riesige Stiftsbibliothek.

Mein Vorbild

Papst Franziskus ist ein prophetischer Typ: Als die Flüchtlingswelle auf Europa zukam und noch ­niemand reagierte, stand er schon in Lampedusa. Er ist vielen Leuten gedanklich einen Schritt voraus – und dies stets originell und relativ unkonventionell.

Meine Leidenschaft

Singen und Musik sind meine Passion. Eigentlich habe ich eine Baritonstimme, aber wenn ich im Schülerchor aushelfe, singe ich auch Tenor. Die Orgel kann ich aber nicht spielen, mein Instrument ist das Cello.

Mein Lieblingsprodukt

An und für sich mag ich Milchschokolade. Aber die Suprême-Sorte Crema Catalana ist mit ihrer Füllung etwas ganz Spezielles.

Autor: Laila Schläfli

Fotograf: Jorma Müller