Archiv
23. Dezember 2013

O du fröhlicher Gartenzwerg

«Go» und «No Go» im Garten waren dieses Jahr bei «Bohne, Bluescht & Berger» immer wieder ein Thema. Als besonders umstritten entpuppten sich dabei die Gartenzwerge. Nun schaltet sich die Bündner Gemeinde Monbiel in die Diskussion ein.

Noch 20 Zentimeter Schnee und verschwunden ist der Gartenzwerg!
Noch 20 Zentimeter Schnee und verschwunden ist der Gartenzwerg!
Lesezeit 1 Minute

Die Regierung der Walsersiedlung will die Kerlchen nämlich auf dem Gemeindegebiert total verbieten. Damit solle Gewähr geboten werden, dass das bei Touristen beliebte 100-Seelen-Dorf auch künftig pittoresk bleibe, wie gestern der Sonntagspresse zu entnehmen war.

Regelmässige Leser wissen, dass das Wasser auf meine Mühlen ist: Ich erachte Gartenzwerge nämlich ebenfalls als alles andere als pittoresk! So gesehen wäre der Entscheid für mich also fast schon ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk, mit dem man gern das ganze Land beglücken könnte.

Der Grund, warum mir eine Ausweitung des Zwergenverbots auf die Rest-Schweiz gelegen käme, ist übrigens ein ganz egoistischer: Meine Zwergenallergie hat sich aufgrund des Blogs unterdessen in meiner gesamten Verwandtschaft herumgesprochen. Und so, wie ich meine Lieben kenne, rechne ich morgen bei der weihnachtlichen Bescherung mit dem Allerschlimmsten!

Glücklicherweise heissen Gartenzwerge nicht umsonst GARTENzwerge. Drum, liebe Frau Holle, schmeiss schon mal die Schneeproduktion an: Dreissig Zentimeter sollten reichen.
P.S.: Asylangebote für Gartenzwerge sind bitte an almut.berger@migrosmedien.ch zu richten. Es könnte aber sein, dass ich diese ab und zu ausleihen müsste – nämlich immer dann, wenn sich die liebe Verwandtschaft zur Gartenführung ankündet ...