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18. April 2017

No-Shit-Zone für die Hühner

Freilaufende Hühner lassen ab und zu auch mal was fallen. So what, sag ich. So not, sagt mein Herzensmann. Und trifft Vorkehrungen für eine No-Shit-Zone.

Fünf Dachlatten (2 x 200 cm, 3 x 50 cm) übers Eck verschraubt ergeben einen Rahmen.
Fünf Dachlatten (2 x 200 cm, 3 x 50 cm) übers Eck verschraubt ergeben einen Rahmen.
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«Jetzt haben wir den Scheiss» - so hiess ein Geschichtli, das ich damals kurz nach dem Einzug unserer Hüehntschis hier postete. Im Grossen und Ganzen haben mich die meist weissen Hinterlassenschaften der Damen selten wirklich gestört. Je nachdem hab ich auch einfach rasch zur Giesskanne gegriffen. Mein Herzensmann hingegen konnte sich regelmässig darüber aufregen, vor allem, wenn er barfuss im Garten rumgestöffelt ist.
Und deshalb hat er jetzt aus einigen Restlatten von unserem neuen Windfang und etwas Hasendraht sogenannte «Steckzäune» geschreinert. Diese lassen sich dank langen Distanzschrauben einfach in die Wiese stecken und genauso gut wieder entfernen. Je nachdem, wo die Hühner hin- oder eben grad nicht hindürfen. Dazu sind die Zaunteil so berechnet, dass wir zweibeinigen Gartenbewohner problemlos drübersteigen können, während die Hüehntschis schön auf der ihnen zugedachten Seite bleiben. Unsere Zwergwyandotten könnten zwar zumindest in der Theorie ein bitzeli fliegen, sind aber zu faul dazu. Wobei: Da das Gras ennet dem Hag immer grüner zu sein scheint, bin ich mir noch nicht so sicher, ob das so bleibt...
PS1: Die Fotos hab ich letzten Donnerstag gemacht. Nicht zu glauben, wie fast schon sommerlich es da noch war...

PS2: Wenn die Hühner keinen Freigang haben, lass ich die Steckzäune jeweils offen stehen. Schliesslich will unser Igel nachts freie Bahn im «Bohnebluescht»-Garten!