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23. Oktober 2013

Neophytis

Umgeben von Nachbarn aller Gattig, vor lauter Zäunen wirds in meinem Garten schattig, Kirschlorbeer hinten, Buchenhain daneben und der Zünsler hat dem Buchs den Rest gegeben! Das Eine kommt, das Andere geht und alles wird vom Winde verweht...

Unbekannte Riesenpflanze, ca 2m hoch, im Schatten des Kirschbaums
Unbekannte Riesenpflanze, ca 2m hoch, im Schatten des Kirschbaums
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Im letzten Frühling sind im Garten zwei komische Riesenpflanzen gewachsen. Die Eine, vermutlich eine Goldrute, gleich neben den Stockrosen, die Andere im Blätz, welchen ich von meiner Nachbarin übernommen habe. Jene blüht jetzt gerade noch ein zweites Mal, sie hat riesige Blätter und meine Nachbarin hat keine Ahnung, woher die kommen könnte.
Die "Goldrute" hab ich ausgerissen, zuerst dachte ich, es sei eine Ambrosia, aber laut der Beschreibung im Internet wohl eher nicht.
Das Forstamt macht jedes Jahr einen Aufruf, man soll mithelfen, die Neophyten am Waldrand auszureissen. Ich hab' da mal mitgemacht, kam mir aber ziemlich lächerlich vor: Jäten im Wald! Bringt's das?
Etwa gleich viel, wie Winden und Schlingpflanzen abreissen, wenn der Nachbar alles spriessen lässt! Einerseits wollen wir doch einen schönen Garten, mit viel Natur und Bio, aber andrerseits... Was solls, so richtig schön wirds erst, wenn der Flieder wieder blüht!