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18. April 2016

Naturphänomen Linsenwolken

Wolken sind etwas ganz Spannendes. Manchmal sehen sie aus wie Linsen und man nennt sie Linsenwolken. Einige Leser(innen) zeigen hier eindrückliche Wolken-Beispiele, die sie angetroffen und fotografiert haben.

Linsenwolken
Wenn der Föhn bläst, gibt es manchmal Linsenwolken zu sehen. (Bild: Alamy)
LInsenwolken. Illustration: Jan Kruse
Illustration: Jan Kruse

Ein Tornado? Fliegende Fische? Ufos? Wenn du runde, flache Wolken am Himmel erblickst, handelt es sich wahrscheinlich um «Linsenwolken». Ihren Namen haben sie, weil sie ein wenig aussehen wie mehrere riesige, aufeinandergeschichtete Linsen. Einige dieser Wolken ähneln auch Fischen, die durch den blauen Himmel schwimmen. Deshalb nennt man sie auch Föhnfische.

Linsenwolken entstehen oft, wenn bei uns der warme Föhnwind aus dem Süden kommt. Strömt die warme Luft über ein Hindernis, zum Beispiel über einen Berg, muss die Luft nach oben ausweichen und fällt danach ins Tal ab. Dadurch entsteht eine Wellenbewegung. Weil die feucht-warme Luft beim Hochsteigen kondensiert, werden die Wassertröpfchen als Wolken sichtbar. Manche beginnen sich in der Wellenbewegung der Luft um sich selbst zu drehen: Die Linsenwolke entsteht. Linsenwolken bewegen sich nicht mehr fort, wenn sie sich einmal formiert haben. Man kann sie also in Ruhe betrachten.

Erfahre, wie die verschiedenen Formationen heissen.

DIE LESER-WOLKENFOTOS
Es gibt noch viele andere besondere und lustige Wolken zu beobachten – und zu fotografieren. Einige Leserinnen und Leser zeigen uns hier ihre Beispiele im Bild.
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Autor: Yvette Hettinger

Illustrationen: Jan Kruse