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07. Juni 2016

Nachwuchs bei Familie Rotschwanz

Nachdem das Nest des Hausrotschwanz-Pärchens gleich mehrmals von unserem Dachbalken gefallen ist, hatten sie an einem anderen Platz wohl mehr Glück.

Huuuunger!!!
Huuuunger!!!

Jedenfalls tummeln sich mehrere Jungvögel in unserer Nähe. Sie haben das Nest mittlerweile verlassen, werden aber noch einige Tage von den Eltern überwacht und gefüttert.
Die Jungen (es sind sehr wahrscheinlich fünf) sitzen entweder auf Fensterläden, beim Mini-Teich oder auf der Treppe bei den Nachbarn und verhalten sich relativ ruhig. Sobald sich die Eltern nähern, kündigen sich diese mit ihrem charakteristischen Ruf an. Daraufhin beginnen alle Jungen, sich lauthals mit eifrigem Gepiepe bemerkbar zu machen. Blitzschnell steckt das Elterntier dem Jungen eine Raupe, Spinne, Fliege oder ähnliches Getier tief in den Schnabel.
Die Jungen werden abwechslungsweise mit Nahrung versorgt, damit keines zu kurz kommt. Es ist unglaublich, wie viel diese kleinen Vögel leisten, um all die hungrigen Schnäbel zu stopfen.
Ich ertappe mich schon selber dabei, dass ich auf den Ruf der Vogel-Eltern reagiere und schnell nach draussen laufe, um dieses – jedes Mal von neuem faszinierende – Schauspiel zu beobachten.