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14. April 2014

Monaco für Normalsterbliche

Tourismusprofi Reto E. Wild gibt die besten Tipps für einen Kurztrip ins Fürstentum Monaco.

Vor Monaco fährt ein Kreuzfahrtschiff durch.
Monaco ist eine Reise wert. Wenn die Formel 1 zu Gast ist, kann es allerdings teuer werden (Bild: zVg).

Am 25. Mai ist es wieder so weit: Dann fällt der Startschuss zum GP von Monaco.

Gefunden: OSterglocke
Gefunden: Osterglocke

■  Wer kein Formel-1-Fan ist, besucht das Fürstentum besser zuvor oder danach. Es sei denn, man möchte etwa für vier Tage im Luxushotel Fairmont 16 000 Euro hinblättern. Normalsterblichen stehen gegen 3000 Zimmer und über 160 Restaurants zur Auswahl. Mein Tipp: das Café de Paris vis-à-vis dem Hôtel de Paris und von dort die Passanten auf dem Casinoplatz beobachten; 20 Euro kostet der Eintritt ins architektonisch interessante Casino. Alternative: die Brasserie de Monaco, wo man Monacos eigenes Bier geniesst. Das Fürstentum ist auch in den verwinkelten Gassen der Altstadt erschwinglich – beispielsweise in einer Pizzeria.

■  Die wichtigsten Attraktionen: die Kathedrale mit dem Grab von Fürstin Gracia Patricia (der Parcours führt Besucher zu 25 Stationen), das Ozeanografische Museum (mit dem Monte-Carlo- Passeport wird der Eintritt gratis!), der Stadtteil Fontvieille mit dem grössten Einkaufszentrum Monacos, die Villa Sauber und der japanische Garten.

■  Gut zu wissen: Wer über Nizza anreist, kann in acht Minuten mit dem Helikopter ins Fürstentum fliegen (130 Euro/Weg). Das «Le Méridien Beach Plaza» hat den einzigen Privatstrand im Land. Alternative: Hotel Villa Rivoli in Nizza mit Preisen ab 80 Euro. Auf der Internetseite von Monaco Tourismus sind 380 Veranstaltungen aufgeführt.

Autor: Reto Wild