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31. Mai 2017

Mit Trompeten gegen den Beton

Das Bohnebluescht-Grundstück wird im Norden von einer Betonmauer begrenzt. Zum Kaschieren hatte bisher ein Wilder Wein gedient. Weil der altersbedingt immer schlechter kaschiert, hat er nun mit einer Campsis nette Gesellschaft bekommen.

Als erstes eine Holzleiste an die Wand geschraubt. Darauf wird dann das Armierungsgitter fixiert.
Als erstes eine Holzleiste an die Wand geschraubt. Darauf wird dann das Armierungsgitter fixiert.
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Die Campsis oder Trompetenblume stammt urspünglich aus Nordamerika und ist eine ideale Kletterpflanze zum Überwachsen und Beschatten von Pergolen oder zur Begrünung von Hausfassaden, Mauern und Sichtschutzwänden. Und: Sie ist pflegeleicht, will man meinen Eltern glauben. Und die müssen es ja wissen, haben sie doch ihre gesamte Terrasse mit Trompetenblumen umwachsen lassen.
Das von mir gekaufte Exemplar, eine Campsis tagliabuana «Indian Summer», blüht orange, und zwar von Juni bis in den Oktober hinein, falls es ihr denn pässlet. Was ich doch sehr hoffe, sieht besagte Betonwand doch grad wirklich ziemlich trostlos aus.
Trompetenblüten benötigen anders als der Wilde Wein mit seinen Haftfüessli ein stabiles Klettergerüst. Ich denke, es ist keine grosse Überraschung, dass wir dafür einmal mehr ein Armierungsgitter zweckentfremdet haben. Doch schaut selber.