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06. Juni 2016

Mit Mottenkugeln gegen Pilze

Aprikosenbäume leiden in unseren Breitengraden gern mal an der sogenannten Kräuselkrankheit. Mottenkugeln sollen angeblich Abhilfe schaffen.

Man stecke ein paar Mottenkugeln in ein Gaze-Säckchen und fädle seine Bändel durch das Loch eines Plastikblumentöpfchens.
Man stecke ein paar Mottenkugeln in ein Gaze-Säckchen und fädle seine Bändel durch das Loch eines Plastikblumentöpfchens.
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Am Wochenende war ich bei lieben (Garten-)Freunden, die mehrere Aprikosenbäume ihr Eigen nennen. In den letzten Jahren wurden diese immer wieder von der sogenannten Kräuselkrankheit geplagt. Biologisch spritzen nützte nichts, weshalb sie sich nun im Winter im Internet über Alternativen schlau gemacht haben.
Gefunden haben sie unter dem Begriff «Omas alten Gartentipp» den Vorschlag, dem Pilz (denn darum handelt es sich bei der Kräuselkrankheit) mit Mottenkugeln zu Leibe zu rücken. Tönt lustig, soll aber funktionieren. Wie das geht? Seht Ihr oben auf den Fotos.
Und hier noch zwei Infos für diejenigen unter Euch, die nun ebenfalls zu Mottenkugeln greifen wollen: Die Bäume sollten erstens bereits im Januar bis Mitte Februar bestückt werden, also vor dem «Knospenschwellen». Und zweitens funktioniert der Trick scheins nur mit Mottenkugeln, die den Stoff Naphtalin enthalten.