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24. März 2014

Mit Google um die Welt

Der Suchmaschinenkonzern verleiht seinem Kartendienst ein frisches Gewand und spendiert ihm sechs nützliche Neuerungen.

Zu sehen ist eine Stadt als Weltkugel dargestellt.
Google Maps: Am Computer die Welt bereisen. (Illustration: Fotolia, MM/Reto Mainetti)

Wer Google Maps besucht, profitiert seit Kurzem von sechs deutlich verbesserten Punkten:

1. Design: Die Oberfläche von Google Maps kommt aufgeräumter daher, die Symbole wurden verkleinert und am Bildschirmrand platziert. So versperren sie nicht mehr die Sicht auf das Wesentliche.

Vielflieger können ihre Reisen neu auch bei Google Maps planen.
Vielflieger können ihre Reisen neu auch bei Google Maps planen.

2. Flugreisen: Wer sich die Route von Zürich nach New York berechnen lässt, kann neu das Flugzeug als Reiseweg wählen. Google zeigt die Anzahl Verbindungen, die Flugdauer und leitet per Mausklick zu buchbaren Angeboten weiter.

In vielen Ständten sind ÖV-Verbindungen integriert.
In vielen Ständten sind ÖV-Verbindungen integriert.

3. Öffentlicher Verkehr: Bei vielen Städten in der Schweiz und im Ausland integriert Google die Abfahrtszeiten von Tram, Bus und Zug. Es genügt, die Station anzuklicken, und schon zeigt Google Informationen zu Linien und Zeiten.

Wenn Freunde Restaurants bewerten, wird das auf Google Maps eingeblendet.
Wenn Freunde Restaurants bewerten, wird das auf Google Maps eingeblendet.

4. Restauranttipps: Nutzer des sozialen Netzwerks Google+ erhalten bei Restaurants nebst allen Erlebnisberichten von Gästen auch Empfehlungen von Freunden angezeigt, wenn diese eine Lokalität bewertet haben.

5. Fotostrecken: Attraktive Reiseziele untermalt Google am unteren Bildschirmrand mit schönen Fotos, die touristisch interessante Orte in der Nähe zeigen. Wer mit der Maus darüberfährt, sieht auf der Karte, wo sich der Ort befindet.

Immer mehr Gebäudepläne werden auf Google Maps erfasst.
Immer mehr Gebäudepläne werden auf Google Maps erfasst.

6. Inhouse-Kartenmaterial: Google hat begonnen, auch Räume zu erfassen und auf Maps darzustellen. So lässt sich beispielsweise beim Zürcher Einkaufszentrum Sihlcity bereits am Bildschirm nachvollziehen, wo sich welches Geschäft befindet.

Autor: Reto Vogt