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15. Mai 2017

Mit Blaubeerdrink gegen den Baby-Blues

Nach der Geburt sorgen Hormonveränderungen häufig für ein anhaltendes Stimmungstief. Neben bestimmten Eiweissverbindungen hilft laut einer US-Studie auch mal ein Blaubeerdrink. Die Anleitung und die Studie zum Nachlesen.

Stimmungsaufheller: Blueberry-Drink
Dient einigen Müttern als Stimmungsaufheller: Blueberry-Drink. (Bild: iStockphoto)

Schuld am «Baby Blues» nach der Geburt sind Hormonveränderungen, die sich auch aufs Hirn auswirken. Um dem zu begegnen, nahmen 21 frisch gebackene Mütter drei Tage nach der Geburt einen Blaubeerdrink und bestimmte Aminosäuren – keine bekam den Blues.
In der Gruppe der Mütter ohne den Drink sank die Stimmung dagegen deutlich.

Quelle: «Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America» 2017

Den Bericht der National Academy of Sciences herunterladen

Blaubeerdrink: Wann und mit welcher Eiweiss-Ergänzung

Wie lange nach der Geburt und mit welchen Ergänzungen auf der Basis von Aminosäuren machen die Blaubeer-Getränke am meisten Sinn?

3. Tag nach der Geburt abends: Blaubeerdrink, bestehend aus 280 ml Blaubeersaft vermischt mit 1 Gramm Blaubeerextrakt-Pulver

4. Tag nach der Geburt morgens: Blaubeerdrink (wie am Vortag)

4. Tag nach der Geburt abends: Blaubeerdrink plus 2 Gramm L-Tryptophan (in Form von Tabletten)

5. Tag nach der Geburt morgens: Blaubeerdrink plus 10 Gramm L-Tyrosin

Die Dosis der Aminosäuren Tryptophan und Tyrosin ist so bemessen, dass es zu keinem Anstieg in der Muttermilch kommt.