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20. April 2015

Midi Gottet zurück auf der Bühne

Mit seiner Karriere lief es nach dem Erfolg als Murmeli in «Ewigi Liäbi» eine Weile nicht mehr so rund. Jetzt steht Midi Gottet erneut für die Muscial-Macher auf der Bühne – wenn er nicht gerade mit seinen Kindern rumturnt.

Mit meinen Kindern durchlebe ich meine Kindheit nochmals: Ich mache alles mit, jede Sportart – Skateboard, Trottinett oder Klettern. Meine Ex-Frau und ich teilen uns das Sorgerecht, darum wohnen Avery (11) und Cosmo (8) die Hälfte der Zeit bei mir.

Die Badi Tiefenbrunnen in Zürich ist mein Lieblingsort zum Meditieren oder Texte lernen.

Die Platin-CD für das Musical ‹Ewigi Liäbi› ist für mich ein Symbol für Erfolg, als in der Zeit danach der Erfolg ausblieb.

Die schwebende Erdkugel, die sich dreht: Ich nenne sie ‹Gaya› und spreche mit ihr – No Shit. Jeden Morgen bedanke ich mich bei ihr dafür, dass wir auf ihr leben dürfen.

Das Bild vom ‹Flat Iron Building› in New York, das im Kinderzimmer hängt, ist ein Zeitdokument: Seit ihren Babyjahren haben es die Kinder und ich immer wieder verändert, angemalt und umgestaltet.

Seit drei Jahren ist Nicole Matter (30) meine Freundin. Sie ist ausgebildete Musicaldarstellerin und gibt mir jeweils den einen oder anderen Tipp zum Singen.

Vor den Auftritten höre ich ‹Binaural Brainwaves›. Das ist ein Soundteppich mit Rhythmus, der quasi das Hirn durch die Ohren massiert.

Mein Lieblingsprodukt «Mokka-Joghurt. Damit bin ich aufgewachsen und 1,80 Meter gross geworden. Die Variante der Konkurrenz ist im Vergleich dazu wie das Methadonprogramm.

Autor: Laila Schläfli

Fotograf: Paolo Dutto